Am Montag war der Kontrolltrupp der Verkehrsdirektion Mainz auf der A61 bei Zotzenheim im Kreis Mainz-Bingen unterwegs.
Bei ihrer routinemäßigen Kontrolle winkten die Polizisten den Kühltransporter aus dem Verkehr und leiteten ihn auf den nahe gelegenen Parkplatz Sitzborn.
Laderaum für Fisch, Meeresfrüchte und Geflügel viel zu warm
In dem Laderaum des Kühltransporters standen Kartons mit Pangasius-Fisch-Filets, Meeresfrüchten und Geflügel. Laut Polizei hätten für das sensible Tiefgefriergut weniger als minus 18 Grad in dem Laderaum herrschen müssen.
Bei 29 Grad Außentemperatur seien es aber plus 2 Grad in dem Laderaum gewesen. Die Lebensmittel seien deutlich zu warm transportiert worden und daher wahrscheinlich ungenießbar.
Bereits ausgelieferte Ware wurde vernichtet
Die Polizisten haben sofort die zuständige Behörde am Unternehmenssitz informiert. Laut Polizei ist es das Amt für Lebensmittelüberwachung in Wiesbaden. Es hat der Firma verboten, die Lebensmittel aus dem Kühltransporter auszuliefern. Die Polizisten der Verkehrsdirektion Mainz versiegelten den Lkw.
Der Fahrer hatte aber schon einen Teil der Lebensmittel bei drei Restaurants abgeliefert. Nach Angaben der Kreisverwaltung wurden diese umgehend aufgesucht, um die Ware zu kontrollieren. Ein großer Teil sei bereits nicht mehr genießbar gewesen und habe entsorgt werden müssen.