Frontkameras installiert

Wiesbadener Busse machen jetzt Fotos von Falschparkern auf Busspuren

Falschparkern auf Busspuren droht in Wiesbaden ab sofort ein Bußgeld. Busfahrer können mit Hilfe von Frontkameras Fotos von den Falschparkern machen.

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Von Autor/in Andreas Neubrech

Immer wieder werden Privat- und Lieferfahrzeuge mal eben schnell auf der Busspur abgestellt, um etwas zu erledigen. Für die Busfahrer heißt das jedes Mal: in den regulären Verkehr einfädeln, Hindernis umfahren und wieder zurück auf die Busspur. Das kostet Zeit, die Busse fahren laut der Wiesbadener Verkehrsgesellschaft ESWE Verkehr unter anderem deshalb oft Verspätungen ein.

Busfahrer machen per Frontkamera Fotos von Falschparkern

Das Unternehmen sagt diesen Falschparkern nun den Kampf an. Ab sofort können Busfahrer einen Knopf drücken. Dadurch werden automatisch Fotos von Autos gemacht, die auf der Busspur parken. Auf den Fotos sind neben dem Auto und dessen Nummernschild auch die Uhrzeit und der Ort vermerkt. Die städtischen Verkehrsbehörden treiben das Bußgeld dann ein.

Was kostet das Halten auf einer Busspur?

ESWE zufolge werden für das Halten auf einer Busspur 70 Euro fällig, steht das Fahrzeug auf einer Umweltspur, kommt zusätzlich ein Punkt in Flensburg dazu.

Keine Bedenken beim Datenschutz

Zum Start sind mehr als zehn Busse mit den Kameras ausgestattet, die vor allem in der Innenstadt unterwegs sind. Das Projekt sollte bereits vergangenes Jahr starten, wurde aber wegen Datenschutzfragen verschoben. Der hessische Datenschutzbeauftragte habe dem Projekt seine Zustimmung erteilt, so ESWE Verkehr.

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