Angel Caballero Sanchez hat eine Mission: "Ich bin jetzt Rentner und habe viel Zeit. Seit 36 Jahren lebe ich in Frankenthal. Ich möchte der Stadt und ihren Menschen etwas zurückgeben. Und das kann ich am besten, wenn ich mich für den Hitzeschutz hier einsetze", erzählt er mit einem optimistischen Lächeln im Gesicht.
Dritter Klimatreff in Frankenthal
Zum dritten Mal kam in der vergangenen Woche der Klimatreff der Stadt Frankenthal zusammen. Angel Caballero Sanchez war wieder dabei. Er ist einer von aktuell zehn Bürgern, die sich hier engagieren.
Ins Leben gerufen wurde das Projekt von Julia Rädler, die das Klimabüro der Stadt leitet: "Unser Ziel ist es, dass eine Arbeitsgruppe entsteht, die beginnt Ideen umzusetzen, die wir beim Klimatreff gesammelt haben. Unsere Teilnehmenden sind fast alle Experten für mögliche Projekte", sagt sie.
Bürger als Experten für den Hitzeschutz
Eine Teilnehmerin möchte sich zum Beispiel für den Hochwasserschutz engagieren, andere beschäftigen sich mit der Bewässerung von Grünflächen, der Entsiegelung von Flächen, damit Wasser besser in den Boden einziehen kann oder der Gestaltung neuer schattiger Orte, um die Menschen vor der Hitze zu schützen.
Tiny forests: Kleine Wälder in der Stadt
Genau das ist der Schwerpunkt von Angel Caballero Sanchez: "Ich habe mich intensiv mit dem Thema "Tiny Forests" beschäftigt", sagt er, "das ist eine Idee aus Japan. Kleine Wälder, dicht und artenreich, die helfen das Klima zu regulieren."
Außerdem könnten solche kleinen Wälder im Stadtgebiet helfen, damit Wasser besser verdunsten und versickern kann. Kontakt zu Anbietern solcher Projekte gebe es bereits, auch Ideen für Sponsoren.
Auch wenn der Klimatreff und seine Ideen erst ganz am Anfang stehen: Es bewegt sich etwas in Frankenthal.