Martina Julier leitet die städtische Kita "Wilde 13" in Landau. Sie berichtet, dass es in den Gruppenräumen bei der großen Hitzewelle Ende Juni zum Teil 34 Grad heiß war.
Die Kita ist in einem denkmalgeschützten Gebäude und die Hitze verteile sich über zwei Stockwerke, sagt Julier. Die Stadt hat an zwei Fenstern bereits eine Außenbeschattung angebracht. Dadurch sei die Temperatur um zwei Grad gesunken, erklärt Julier.
Landau will Gebäude aktiv kühlen
Das reicht nicht aus, findet auch Bürgermeister Lukas Hartmann (Grüne). Man müsse nun in die aktive Kühlung einsteigen, zum Beispiel mit Klimaanlagen.
Im Stellenplan des städtischen Gebäudemanagements gebe es schon eine Stelle, die sich schwerpunktmäßig mit dieser Aufgabe auseinandersetzen soll, sagt Hartmann. "Wir werden im Werksausschuss im August dann einen Plan vorlegen, wie wir weiter vorgehen möchten."
Geld aus Sondervermögen in Höhe von 41 Millionen Euro eingeplant
Landau hat nach eigenen Angaben bereits eine Million Euro aus dem Sondervermögen für Klimaanpassungsmaßnahmen eingeplant.
Die Stadt bekommt vom Land Rheinland-Pfalz in den nächsten zehn Jahren 41 Millionen Euro. Das Geld stammt aus dem Sondervermögen des Bundes und beinhaltet auch einen Zuschuss vom Land.