Aus der Baustelle am Ludwigshafener Güter- und Hauptbahnhof ragt aktuell ein 750 Tonnen schwerer Raupenkran hervor. Der setzt Stahlträger auf die bereits bestehenden Pfeiler, auf die dann der Straßenbeton kommt.
Die Stahlträger markieren die Fahrbahnen der Westbrücke, die ab 2032 die Autobahn A650 mit der geplanten Helmut-Kohl-Allee verbinden soll. Diese Stadtstraße ensteht, sobald die Hochstraße Süd wieder in Betrieb genommen ist, und Rathaus und Hochstraße Nord abgerissen sind.
Einer der größten Raupenkräne in Europa
Der eingesetzte Kran verfügt über einen rund 63 Meter langen Hauptarm, mit dem er Lasten in einem Arbeitsradius von etwa 13 Metern heben und bewegen kann.
Damit zählt er zu den größten Raupenkränen in ganz Europa, schreibt die Stadt Ludwigshafen. Diese Kraft wird aber auch gebraucht, denn die Stahlträger selbst wiegen jeweils 100 Tonnen.
Westbrücke mündet in Helmut-Kohl-Allee
Die Westbrücke soll bis 2029 fertiggestellt werden. Allerdings wird dann nur die Fahrtrichtung Mannheim freigegeben, meint Eberhard Küssner, der Gesamtprojektleiter der Bauprojektgesellschaft Ludwigshafen.
Sobald die Helmut-Kohl-Allee im Jahr 2032 eröffnet wird, ist dann auch die komplette Westbrücke für den Verkehr freigegeben.