Die Bankräuber sind laut Polizei noch immer auf der Flucht, nachdem sie in den frühen Morgenstunden einen Geldautomaten in Nordrhein-Westfalen gesprengt hatten. Die Polizei geht nach eigenen Angaben von mindestens zwei Tätern aus.
Bankräuber flüchteten wahrscheinlich Richtung Rheinland-Pfalz
Die Räuber seien maskiert und dunkel gekleidet in eine Volksbankfiliale in Hennef-Uckerath (Rhein-Sieg-Kreis) eingedrungen. Dort haben sie den Angaben zufolge einen Sprengsatz an einem Geldautomaten angebracht und eine Explosion ausgelöst. Ob und wieviel Geld sie dabei erbeutet haben, ist aber noch unklar. Anschließend seien sie in einem dunklen Auto geflüchtet.
Täter nach Automatensprenung flüchtig
Bei dem mutmaßliche Fluchtfahrzeug soll es sich um einen Audi handeln. Das Auto wurde später auf der L272 bei Asbach-Diefenau gefunden. Offenbar gab es einen Unfall und die Verdächtigen waren danach weiter zu Fuß geflüchtet. Die Polizei sucht weiter nach den Männern. Laut Täterbeschreibung waren sie dunkel gekleidet, schlank und zwischen 1,70 und 1,80 Meter groß. Einer trug eine Stirnlampe.
Acht Bewohner waren während der Explosion im Gebäude
Das Gebäude der Bankfiliale wurde bei der Explosion stark beschädigt. Nach Angaben der Polizei sind insbesondere der Vorraum und eine angrenzende Bäckerei davon betroffen. Die Statik des Hauses werde jetzt geprüft. Die Bewohner seien vorsorglich aus dem Haus geholt worden. Wie der WDR berichtet, waren während der Tat acht Menschen in dem Gebäude. Sie blieben aber unverletzt.
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