Vater Markus Hodyas war mit seiner Frau und den beiden Kindern im Sommerulaub in Le Porge, etwa 40 Kilometer westlich von Bordeaux in Frankreich. Als die Familie vom Strand zurückkam, wurde die Gefahr durch die Waldbrände zum ersten Mal sichtbar. "Man hat eine Riesenrauchsäule am Himmel gesehen und auch ganz in klein die Löschflugzeuge fliegen", berichtet Markus Hodyas im Gespräch mit SWR4. Als die Familie in einem Nachbarort essen gehen wollte, habe die Polizei sie bereits zurückgeschickt, weil dort evakuiert wurde.
Wegen Waldbränden in Notunterkunft gebracht
In der Nacht musste die Familie ihre Unterkunft verlassen. Man sei aufgefordert worden, in Ruhe zu packen und dann langsam und ruhig die Anlage zu verlassen. Über einen Schleichweg am Strand entlang wurde die Familie nach Lacanau und von dort in eine Notunterkunft gebracht.
Zunächst ging Familie Hodyas noch davon aus, bald in die Ferienanlage zurückkehren zu können. Deshalb ließ die Familie unter anderem ihre Fahrräder dort zurück. In der Notunterkunft erfuhren sie jedoch, dass eine Rückkehr wohl mehrere Tage lang nicht möglich sein würde. Daraufhin entschied sich die Familie, direkt nach Hause zu fahren.
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"Wir haben da nochmal ganz, ganz großes Glück gehabt", sagt Hodyas. Beim Anblick der späteren Bilder sei die Erleichterung groß gewesen: "Wenn man jetzt Bilder von den Flammen sieht, da sind wir echt froh, dass wir da rechtzeitig raus sind. Das ist jetzt ja ein reines Inferno da."
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Gleichzeitig denkt die Familie an die Menschen, die dauerhaft in der betroffenen Region leben. "Für uns ist es ja nur ein Urlaub, der abgebrochen wurde", sagt Familienvater Hodyas. "Wenn man da unten wohnt, ist das natürlich die Vollkatastrophe."