Viel zu tun für die Entsorgungsbetriebe Ulm/Neu-Ulm

Viele Flaschen und Scherben: Schwörmontag hinterlässt tonnenweise Müll in Ulm

Mehr als 25 Tonnen Müll haben die Entsorgungsbetriebe Ulm/Neu-Ulm nach dem Schwörmontag eingesammelt. Die Reinigungsarbeiten sind laut EBU immer noch nicht abgeschlossen.

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Stand

Von Autor/in Rainer Schlenz

Der Müll nach dem Schwörmontag wird in Ulm und Neu-Ulm traditionell sehr schnell eingesammelt. 25 Tonnen haben die Entsorgungsbetriebe Ulm/Neu-Ulm (EBU) bis Dienstagmorgen zusammengekehrt. Bis alles fertig ist, dauert es allerdings Tage.

Die Überreste des Schwörmontags. In diesem Jahr war der Anteil von Flaschen und Scherben am Müllaufkommen besonders groß.
Die Überreste des Schwörmontags. In diesem Jahr war der Anteil von Flaschen und Scherben am Müllaufkommen besonders groß. Maren Haring

Besonders heftig war in diesem Jahr die Menge an Glasmüll: Laut EBU wurden extrem viele Flaschen und Scherben aufgesammelt. Die insgesamt sieben Kehrmaschinen waren ab 1 Uhr am Dienstagmorgen im Einsatz.

Auch am Mittwoch werden noch Container abgeholt, die an den Ausstiegsstellen an der Donau nach dem Nabada aufgestellt wurden. Dort konnten die Nabader ihre Gummiboote entsorgen. Das Konzept habe sich laut EBU bewährt, werde aber nicht von allen genutzt.

Die Entsorgungsbetriebe haben am Schwörmontag große Container für die "Gummiboot-Kapitäne" aufgestellt. Am Konzept wolle man festhalten, aber viele Boote sind trotzdem wild entsorgt worden.
Die Entsorgungsbetriebe haben am Schwörmontag große Container für die "Gummiboot-Kapitäne" aufgestellt. Am Konzept wolle man festhalten, aber viele Boote sind trotzdem wild entsorgt worden. Maren Haring

Entsorgungsbetriebe Ulm/Neu-Ulm arbeiten noch an "Feinjustierung"

Neben den Kehrmaschinen waren und sind auch zahlreiche Müllfahrzeuge, Pritschen- und Containerwagen unterwegs. Man arbeite noch an der "Feinjustierung", heißt es von den Entsorgungsbetrieben. Die endgültige "Müllbilanz" wollen die EBU am Donnerstag veröffentlichen.

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