Wo früher Triumph Unterwäsche produziert und gelagert hat, sollen künftig Aufklärungssysteme für militärische Stützpunkte und Fahrzeuge entwickelt und hergestellt werden. Die Freude ist groß auf allen Ebenen, vom Oberbürgermeister bis hin zum Wirtschaftsministerium. Noch aber gibt es keinen Vertrag.
Mit der geplanten Erweiterung verbindet das Unternehmen die Perspektive, mehrere hundert Arbeitsplätze anzusiedeln und neu zu schaffen.
Der Hensoldt-Geschäftsbereich Optronics hat seinen Hauptsitz im benachbarten Oberkochen. Weil die Geschäfte so gut laufen, wolle man sich nun nach Aalen ausdehnen, bereits bestehende Hallen nutzen und neue Montagehallen und Büros bauen.
Wörtlich teilt Hensoldt mit: "Mit der geplanten Erweiterung verbindet das Unternehmen die Perspektive, mehrere hundert Arbeitsplätze anzusiedeln und neu zu schaffen." Der Ostalbkreis kommt gut weg in der Einschätzung des Konzerns: "Die Region verfügt über eine starke industrielle Basis, ausgewiesene Fachkompetenz und eine leistungsfähige Infrastruktur."
Geplante Hensoldt-Erweiterung in Aalen: Politik reagiert extrem positiv
Entsprechend positiv der Widerhall aus der Politik: Aalens Oberbürgermeister Frederik Brütting freut sich, dass die Pläne "für unsere Stadt viele neue Arbeitsplätze und große Investitionen" bedeuten. Landrat Joachim Bläse spricht von einer "hervorragenden Nachricht für den Ostalbkreis" und Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut dankt "allen Partnern für ihr großes Engagement".
Auf dem Triumph-Areal sollen laut Hensoldt Sensoren und optoelektronische Systeme für "hochpräzise Ziel- und Aufklärungssysteme für militärische Plattformen" entstehen. Hensoldt prüfe den Standort mit hoher Priorität. Finale vertragliche Vereinbarungen stünden jedoch noch aus.