Ursache nach Feuer an Neckarsulmer Tankstelle geklärt

Brennende Hybridfahrzeuge stellen Feuerwehren vor Herausforderungen

An einer Tankstelle in Neckarsulm ist ein Hybridauto in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort, denn gerade Hybride sind eine Herausforderung.

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Stand

Brennende Hybridfahrzeuge stellen Feuerwehren in der Region vor immer größere Herausforderungen. Die Einsätze seien gefährlicher als mit E-Autos oder Verbrennern, sagte Jürgen Vogt von der Heilbronner Feuerwehr dem SWR. Das liegt vor allem an den orangefarbenen Hochvoltkabeln in der Motorhaube der Hybridfahrzeuge, so Vogt. Die Kabel hätten eine sehr hohe Spannung und müssten im Brandfall schnell abgeschaltet werden.

Ob ein solches Kabel auch für den Brand eines neuwertigen Hybridfahrzeugs an einer Tankstelle in Neckarsulm (Kreis Heilbronn) Ende August gesorgt haben, ist nicht klar. Allerdings geht die Polizei von einem technischen Defekt im Motorraum aus. Das hätten Aufnahmen der Videoüberwachung der Tankstelle gezeigt, teilte die Polizei auf SWR-Anfrage mit. Deshalb sei auch kein Gutachter hinzugezogen worden.

Hybridfahrzeuge für Feuerwehr schwierig zu löschen

Im Ernstfall hat die Heilbronner Feuerwehr immer ein Tablet dabei, um nachzuschauen, welche Antriebsart das Fahrzeug hat und wo die Sicherungskästen sind. So können dann auch weitere Gefahrenstellen erkannt werden, die sich von Typ zu Typ unterscheiden.

Trotzdem seien Hybridautos in der Regel schneller zu löschen als E-Autos. Laut Jürgen Vogt liegt das daran, dass die E-Fahrzeuge mehr Batterien haben und diese oft im Unterboden schlecht zugänglich sind.

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SWR

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