Der Deutsche Wetterdienst hat für Teile der Region die Waldbrandgefahr auf den höchsten Index hochgestuft. Besonders betroffen sind Orte im Hohenlohekreis und im Main-Tauber-Kreis. Dort hatte die Feuerwehr in der Nacht auf Sonntag bei einem Großeinsatz einen größeren Waldbrand verhindert.
Sehr hohe Waldbrandgefahr im Main-Tauber-Kreis und dem Hohenlohekreis
In Freudenberg-Boxtal gilt die höchste Warnstufe fünf, in Ingelfingen-Stachenhausen ebenso (beide Main-Tauber-Kreis). Bereits seit dem Wochenende gilt die Warnung für die Wälder rund um Niederstetten und um Öhringen im Hohenlohekreis.
Die Landratsämter verbieten offenes Feuer und appellieren an Autofahrerinnen und Autofahrer, ihre Fahrzeuge nicht auf trockenem Gras oder ähnlichem abzustellen. Rauchen im Wald ist in Baden-Württemberg im Sommer generell verboten.
Einsatzkräfte verhindern größeren Waldbrand bei Boxberg
In Boxberg-Oberschüpf im Main-Tauber-Kreis hat die Feuerwehr am Wochenende außerdem einen größeren Waldbrand verhindert. Anwohner hatten am späten Samstagabend gemeldet, dass in der Nähe des Flugplatz Unterschüpf ein Feuer ausgebrochen war.
Die Einsatzkräfte waren schnell vor Ort. Aufgrund der Trockenheit und Waldbrandgefahr alarmierten sie weitere Feuerwehren. Auch Landwirte unterstützten die etlichen Einsatzkräfte, indem sie mit Güllefahrzeugen Wasser lieferten. Laut Polizei brannte letzten Endes lediglich ein Holzstapel im Wert von tausend Euro ab.