Nach einer Serie von Autoaufbrüchen, unter anderem im Raum Heilbronn, konnte jetzt ein 57-jähriger Mann festgenommen werden. Sechs Fahrzeuge wurden zwischen dem 17. Mai und dem 1. Juni dieses Jahres in Wüstenrot, Weinsberg, Bad Friedrichshall (alle Kreis Heilbronn), Bretzfeld (Hohenlohekreis) und Marbach am Neckar (Kreis Ludwigsburg) aufgebrochen - meist auf Friedhofsparkplätzen. Bei allen Autos wurde eine Scheibe eingeschlagen und Wertgegenstände entwendet. Der Tatverdächtige soll für mindestens 27 Delikte in drei Bundesländern verantwortlich sein.
Zeugenhinweis führt Ermittler auf heiße Spur
Nach einem Einbruch in Wüstenrot fiel einer Zeugin ein mutmaßlich flüchtendes Fahrzeug auf. Sie konnte einen Teil des Kennzeichens erkennen und an die Polizei weitergeben. Damit konnte die Heilbronner Kriminalpolizei den 57-jährigen Tatverdächtigen identifizieren, der wohl schon 2020 mit ähnlichen Delikten aufgefallen war. Auch auf einem Überwachungsvideo einer Tankstelle in Wüstenrot konnten er und das Auto nach der Tat eindeutig identifiziert werden.
Tatverdächtiger Auto-Knacker in drei Bundesländern aktiv
In den nachfolgenden Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht, dass der Verdächtige an mindestens 27 Delikten verantwortlich sein könnte. Neben dem besonders schweren Fall des Diebstahls, werden ihm auch sogenannte Verwertungstaten zur Last gelegt. Hierbei soll der Mann mit gestohlenen Bankkarten Beträge im unteren fünfstelligen Bereich abgehoben haben. Dabei handelt es sich um Fälle aus Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz.
Der Tatverdächtige wurde am vergangenen Mittwoch in Fulda (Hessen) gefasst. Jetzt sitzt er in Untersuchungshaft.