Bereits zum dritten Mal durfte sich der oscarprämierte Spezialeffekte-Experte Gerd Nefzer am Montagabend in das Goldene Buch seiner Heimatstadt Schwäbisch Hall eintragen. Der 60-jährige Filmschaffende wurde zuletzt im März für die visuellen Effekte in "Dune: Part Two" ausgezeichnet.
Es ist ein Traum, hierherzukommen, von den ganzen Metropolen der Welt, von den Filmdrehorten, wieder in seine Heimatstadt zurückzukommen, zur Ruhe zu kommen, Freunde zu treffen [...].
Inmitten der Altstadt lebt der mehrfache Preisträger, der mit Filmen wie "Dune" und "Blade Runner 2049" Hollywoodgeschichte geschrieben hat. Wann immer er Zeit hat, ist er zu Hause in Schwäbisch Hall.
Bullinger: "Wir sind alle ein bisschen Oscar"
Nach Ansprachen und Dankesreden trug Nefzer sich in das Goldene Buch der Stadt ein. Auch seine Familie sowie die drei Oscars hatte er dabei. Oberbürgermeister Daniel Bullinger (FDP) ist stolz darauf, einen Oscar-Preisträger zu empfangen. Bullinger sagte: "Er ist nicht nur EIN Oscar-Gewinner, sondern ein dreifacher. Er ist sehr bodenständig und er passt einfach in die Stadt." Der Stolz der Stadt sei groß.
Wir sind alle ein bisschen Oscar. Das ist auch das Gefühl, das die Schwäbisch Haller jetzt haben.
Nefzer bald wieder in der Wüste - für "Dune: Part 3"?
Über aktuelle Projekte darf er zwar nicht sprechen, "nur so viel: ein großer Film, der wieder in der Wüste spielt". Seine Wunschliste aber ist lang: "Ich will unbedingt mal einen Piratenfilm machen", sagt er. Auch einen Western oder einen James Bond-Film könnte er sich gut vorstellen.