Höhepunkte der Filmfestivals – Berichte, Preisträger und Trends aus der internationalen Filmszene.
„Aftersun“ (2022) erzählt von einem gemeinsamen Sommerurlaub von Vater und Tochter. Doch erst 19 Jahre später versteht Sophie, was ihr als Kind verborgen geblieben ist. Dabei helfen ihr ausgerechnet die Songs von damals. Wie erzählen „Tender“ von Blur und „Under Pressure“ von Queen und David Bowie von den Gefühlen ihres Vaters? Und wie verändert Komponist Oliver Coates die bekannten Songs, damit sie zu Sophies Erinnerungen werden?
Film: Aftersun (2022)
Regie: Charlotte Wells
Musik: Oliver Coates
Songs: u. a. Blur – Tender, Queen & David Bowie – Under Pressure
Host und Produktion: Malte Hemmerich
Autorin: Christina Denk
Redaktion und Sprecherin: Henriette Schreurs
Assistenz: Anika Knoch
Unsere Folge zu "Casablanca": https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:03720d23192fd1b8/
Unser Podcast-Tipp der Woche: Tod und Jetzt? Gemeinsam durch die Trauer: https://www.ardsounds.de/sendung/tod-und-jetzt-gemeinsam-durch-die-trauer/urn:ard:show:fa3347e918b1fd07/
Beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen wird Christian Redl mit dem Preis für Schauspielkunst geehrt. Seit 20 Jahren ist er als Kommissar Thorsten Krüger bekannt.
Eine Film-Retrospektive in Locarno zeigt ein amerikanisches Kino, das sich unter politischem Druck veränderte. Gerade deshalb ist die Rückschau auf die McCarthy-Ära heute so unangenehm aktuell.
In Simmern dreht sich bei den „Heimat Europa Filmfestspielen“ alles um den modernen Heimatfilm. Im Fokus stehen internationale Produktionen, Stummfilme und der Filmpreis „Edgar“.
„Das weiße Band“ von Michael Haneke brachte für Rainer Bock den Durchbruch im Filmgeschäft. Der selbst ausgezeichnete Schauspieler wechselt in Simmern die Seite: Bei den „Heimat Europa“ Filmfestspielen darf er den Preis für den besten modernen Heimatfilm und den für das beste Debüt vergeben. Eine große Verantwortung, findet er, aber natürlich freut er sich: Auf die Filme, auf gute schauspielerische Leistungen und die Auseinandersetzung mit dem Thema Heimat. Er selbst wurde in Kiel geboren und ist seiner Heimat lange treu geblieben. Noch heute muss er mindestens einmal im Jahr an die Nordsee. Sein Heimatgefühl: Der Geruch von Bratkartoffeln.
Einen spannenden Film schauen und sich dabei eine warme Sommerbrise um die Nase wehen lassen, das geht in einigen Open-Air-Kinos in und um Rheinland-Pfalz.
Das Festival legt seinen Fokus weitab vom Bollywood-Klischee: Malayalam-Filme, auch bekannt als „Mollywood“ haben es aus ihrer Nische auf die internationale Bühne geschafft.
In Stuttgart läuft das 23. Indische Filmfestival. Dieses Jahr liegt der Fokus auf Malayalam-Filmen, auch als „Mollywood“ bekannt – in Anlehnung an das bekanntere „Bollywood“.
Bei den 79. Internationalen Filmfestspielen in Cannes ist wieder Promi-Schaulaufen angesagt. Die deutsche Filmbranche ist gut vertreten: Fünf spannende Filme mit Wettbewerbschancen.
Der Dokumentarfilm „Wohin mit mir?“ und das Radiofeature „Generation U“ geben berührende Einblicke in die Gefühlslage und das Leben von geflüchteten Jugendlichen in Deutschland.
Der märchenhafte Animationsfilm „Der letzte Walsänger“ von Reza Memari erzählt vom jungen Wal Vincent, der mit seinem Gesang die Unterwasserwelt retten soll.
Das internationale Trickfilmfestival Stuttgart feiert die große Regisseurin Lotte Reiniger. Vor 100 Jahren hatte ihr Scherenschnitt-Film „Die Abenteuer des Prinzen Achmed“ Premiere.
Stuttgart wird zum Hotspot für Animationskunst: Ab dem 5. Mai lockt das Internationale Trickfilm-Festival 70.000 Fans und Kreative an und zeigt rund 500 Filme sowie innovative Games.
"Der Film verlegt den politischen Diskurs in die Ehe", sagt SWR Aktuell Filmkritikerin Anna Wollner. Der Film "Gelbe Briefe" sei aktueller denn je.
Tricia Tuttle bleibt Berlinale-Chefin – doch die Debatte um Meinungsfreiheit bei Festivals spaltet. Meron Mendel warnt vor Gesinnungsprüfungen in der deutschen Kulturlandschaft.
Sigrid Klausmanns Film „Girls Don’t Cry“ porträtiert sechs Mädchen aus unterschiedlichen Teilen der Welt und zeigt eindrucksvoll, wie sie mit extremen Lebenssituationen umgehen.
Eva Trobischs Wettbewerbsfilm über das Leben einer Familie in der thüringischen Provinz überzeugt mit einer ungewohnten Sicht auf Ostdeutschland und einem großartigen Ensemble.
Die Berlinale begann mit einem starken Film über Frauen in Afghanistan. „No Good Men“ erzählt lebensnah und mit leisem Humor von weiblicher Selbstbestimmung in einer patriarchalen Gesellschaft.
Die Berlinale 2026 eröffnet mit „No Good Men“. Rüdiger Suchsland lobt die Inszenierung, kritisiert Strukturprobleme und sieht das Festival als Chance für junge Talente.
In der Miniserie „House of Yang“ geht es um die Geister der Vergangenheit in einer deutsch-chinesischen Familie. Vieles stammt aus der eigenen Geschichte von Drehbuch-Autorin Stefanie Ren.
Ob grelle Neonfarben, verrauschte VHS-Bilder oder ikonische Musikvideos, die 90er erleben derzeit ein starkes Revival. Doch warum fasziniert diese Ästhetik so? Die Berlinale-Retrospektive „Lost in the 90s“ beschäftigt sich nicht nur mit Ästhetik und Zeitgeist, sondern auch mit dem verlorenen Filmerbe aus den Nachwendejahren.
Die Filmsprache des Nachwuchses sei manchmal im guten Sinne unperfekt, meint Filmkritiker Rüdiger Suchsland. So sei es auch beim Eröffnungsfilm des Filmfestivals Max Ophüls Preis.
Das Filmfestival Max Ophüls ehrt den 2025 verstorbenen Dokumentarfilmer Marcel Ophüls, Sohn des Regisseurs Max Ophüls. Marcel Ophüls, über das filmische Schaffen seines Großvaters.
Eric Gauthier lässt sich begeistern von der Tanzwelt Brasiliens: weltberühmte Kompanien, Straßentänzer und eine Tanzschule, die Hoffnung macht in einer großen Favela in Sao Paulo.
Freiburg im Breisgau und Emmendingen
Vom 25. bis zum 29. November 2025 wird beim neuen Black Forest Filmfestival ein buntes Programm angeboten, unter anderem ein Wettbewerb mit Deutschland-Premieren und Filmklassikern.
"Im Prinzip Familie“ von Daniel Abma hat den Deutschen Dokumentarfilmpreis 2025 gewonnen.Er wurde erstmals auf Filmfestival Mannheim Heidelberg verliehen.
Beim Internationalen Filmfestival Mannheim Heidelberg erzählen Newcomer-Filme aus dem Blickwinkel von Kindern und Jugendlichen – oft über migrantische Erfahrungen.
In „Der Tod ist ein Arschloch“ begleitet Filmemacher Michael Schwarz einen alternativen Bestattungsunternehmer. Als erster Dokumentarfilm eröffnet der Film das Mainzer Festival "Filmz".
Das Internationale Filmfestival Mannheim Heidelberg lädt zum zehntägigen Kinoerlebnis ein – mit 74 Langfilmen aus 50 Ländern.
Frankophile Filmkunst in Tübingen, deutschsprachiges Kino in Biberach und internationale Kurzfilme in Landau: Diese Filmfestivals zeigen, wie vielfältig Kino sein kann.