Pünktlich zum Start in die Sommerferien hat die Polizei am vergangenen Donnerstag eine Schwerpunktkontrolle an der A6 zwischen Bretzfeld und Öhringen (beide Hohenlohekreis) durchgeführt. Der gravierendste Verstoß: Ein Wohnwagen mit 1.100 Kilogramm zu viel auf der Waage. Der ADAC gibt Tipps für Reisende, worauf sie beim Beladen achten müssen.
Wohnwagen bei Kontrolle auf A6 1.100 Kilo zu schwer
Der kontrollierte Mann war mit seinem Auto und dem Wohnwagen unterwegs - allerdings nicht auf dem Weg in den Urlaub. Stattdessen transportierte er unter anderem eine Waschmaschine und einen Trockner für einen Umzug. Und damit war er nicht allein: Von den 24 kontrollierten Wohnmobilen und den 18 Wohnwagen waren insgesamt acht überladen, mledet die Polizei.
Bei einem Fahrzeug war die Prüfung der Gasanschlüsse überfällig: Diese müssen im Wohnwagen oder -mobil seit dem 19. Juni 2025 regelmäßig gecheckt werden. Weiter war ein Gespann zu lang und bei einem weiteren die Ladung nicht richtig gesichert.
Wohnwagen richtig beladen: Schweres nach unten
Der ADAC rät beispielsweise beim Beladen des Wohnwagens oder -mobils darauf zu achten, schwere Gegenstände möglichst weit unten und möglichst nah an den Achsen zu verstauen. Außerdem sollte die Ladung gleichmäßig verteilt werden, um eine gute Fahrstabilität zu gewährleisten. Bei Wohnwagen soll auch immer die sogenannte Anhängelast überprüft werden - also wie viel Gewicht maximal an das Auto angehängt werden darf. Die findet man im Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) unter den Feldern O.1 (gebremst) und O.2 (ungebremst). Wichtig hierbei ist: Die Anhängelast darf auf keinen Fall überschritten werden, auch dann nicht, wenn der Anhänger - oder in dem Fall der Wohnwagen - mehr Gewicht tragen könnte.