Die Beteiligten haben sich nun geeinigt, wie es mit dem ehemaligen Krankenhausgebäude in Radolfzell weitergehen soll. Zwei Gebäudeteile des Radolfzeller Krankenhauses sollen erhalten bleiben und entkernt werden. Der historische Teil aus dem Jahr 1906 und der ehemalige Bettentrakt. Der Rest des Gebäudes soll abgerissen werden, alles andere sei nicht wirtschaftlich.
Zwei Gutachten zum Zustand des Gebäudes
Zu diesem Ergebnis sind laut Mitteilung der Stadt Radolfzell zwei Gutachten gekommen. Sie prüften die Schadstoffbelastungen und kalkulierten die Abbruchkosten. Die Experten schätzen, dass die Entkernung und der Teilabbruch rund 3,1 Millionen Euro kosten. Davon will der Kreis Konstanz die Hälfte übernehmen und bis zu zwei Millionen Euro zahlen – auch als Ausgleich für die in früheren Jahren nicht getätigten Investitionen.
Wie das ehemalige Klinikgebäude weiter genutzt wird, sei noch offen. Möglich wären medizinische Praxen, Bildungseinrichtungen, Büros oder aber auch Wohnraum. Darüber hinaus wird Radolfzell aus der Fördergesellschaft Hegau-Bodensee-Klinikum austreten. Die Stadt ist mit 24 Prozent am Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz (GLKN) beteiligt.