Die Waldbrände an der französischen Atlantikküste in der Nähe von Bordeaux sind eingedämmt. Damit endet auch der Löscheinsatz des Hubschraubergeschwaders 64 aus Laupheim (Kreis Biberach). Alle 40 Soldatinnen und Soldaten, zwei Hubschrauber und eine Transportmaschine sind zurückgekommen. Sie hatten die Einsatzkräfte vor Ort unterstützt.
Soldaten aus Laupheim waren mit zwei Hubschraubern im Einsatz
Fünf Tage lang waren die Soldatinnen und Soldaten mit zwei Transporthubschraubern des Geschwaders Laupheim im Einsatz. Laut Bundeswehr flogen sie 241 Mal, nahmen 1,2 Millionen Liter Wasser aus einem See auf und ließen sie über den Brandherden ab. Das entspricht in etwa der Füllmenge von 40 großen Tanklastzügen. Die Rettungskräfte halfen laut Bundeswehr mit, zu verhindern, dass sich die Brände in der Nähe von Bordeaux weiter ausbreiteten.
"Sie haben Leben geschützt und ein starkes Zeichen europäischer Zusammenarbeit gesetzt", mit diesen Worten dankte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) allen Beteiligten. Die Bundeswehr spricht von einer erfolgreichen Unterstützung. Die Zusammenarbeit mit den französischen Behörden sei beispielhaft gewesen.
Feuer an französischer Atlantikküste unter Kontrolle
Der große Waldbrand an der französischen Atlantikküste ist nach Angaben von Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez unter Kontrolle. Das Feuer breite sich nicht weiter aus, sagte der Minister in einem Pressestatement. Gelöscht sei der Brand aber noch nicht. Währenddessen verschärft sich die Lage in Griechenland. Dort sind um Athen neue Feuer ausgebrochen.