Kommenden Winter soll auf der Felderhalde (Kreis Ravensburg), dem Hausberg Isnys, auch wieder Ski gefahren werden. Den Betrieb des Skilifts will dann die Stadt selbst übernehmen. Über den Plan dazu hat am Montag der Gemeinderat diskutiert und entschieden. Eine knappe Mehrheit sprach sich laut einer Mitteilung der Stadt dafür aus, den Lift vom bisherigen Betreiber zu mieten.
Die Stadt Isny soll testweise zunächst für die kommenden drei Winter den Betrieb des Skilifts übernehmen - inklusive Beschneiung. Der bisherige Betreiber, die Familienlifte Isny GmbH, hatte im Frühjahr angekündigt, den Liftbetrieb wie auch die Gastronomie und einen Bikepark an der Felderhalde nicht fortführen zu wollen - wegen zunehmend schwieriger Rahmenbedingungen, wie es hieß.
Anwohner beklagten sich über Lärm auf der Felderhalde
Anwohner der Felderhalde hatten sich immer wieder über zu viel Lärm beschwert. In den vergangenen Monaten arbeitete die Stadt ein Konzept für den Weiterbetrieb aus. Ein Kaufangebot des bisherigen Betreibers lehnte die Stadt wegen der Kosten ab, jetzt soll die Anlage gemietet werden. Dafür muss zusätzliches Geld im Stadthaushalt eingeplant werden. Wie viel das ist, dazu machte die Stadt zunächst keine Angaben.
Der heilige Hausberg soll der große Treffpunkt im Winter für alle Isnyerinnen und Isnyer sein. Damit Skifahren dort noch lange eine Zukunft hat.
Man hoffe jetzt auf sehr viel Unterstützung aus der Bevölkerung, so Bürgermeister Rainer Magenreuter (parteilos) nach der Sitzung. Zum einen solle der Skilift wieder zum beliebten Treffpunkt der Stadt werden, zum anderen hoffe man auch auf Geldspenden für den Betrieb, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Unterstützt werde der Betrieb künftig auch von der örtlichen Schneesportschule und dem WSV Isny.