Ein 35-jähriger Grieche muss lebenslang ins Gefängnis. Er hatte im April in Ummendorf (Kreis Biberach) seine Ex-Partnerin und ihren Freund in einem Hotelzimmer lebensgefährlich verletzt.
Laut einem Sprecher hat das Gericht die Tat wegen der schweren lebensgefährlichen Verletzungen der beiden Opfer als fast vollendeten Mord gewertet. Der Mann habe aus übertriebenem Besitzdenken und Eifersucht gehandelt. Das Urteil bescheinigt dem 35-Jährigen hohe kriminelle Energie. Der Prozess am Ravensburger Landgericht hatte drei Tage gedauert.
Versuchter Doppelmord: Mann war gewaltsam in Hotelzimmer eingedrungen
Der Verurteilte war aus Griechenland nach Ummendorf gereist. In den frühen Morgenstunden des 18. April war er gewaltsam in das Zimmer eingedrungen, in dem seine 31-jährige Ex-Partnerin mit ihrem 25 Jahre alten neuen Freund schliefen. Beide verletzte er mit Messerstichen am Oberkörper lebensgefährlich. Einen Mann, der helfen wollte, verletzte er leicht, bevor er floh. Die Polizei nahm den 35-Jährigen einen Tag später in Oberbayern fest.