Seit einigen Tagen werden am Bodensee wieder Äpfel gepflückt. Die Obstbauern rechnen damit, dass die Früchte eine gute Qualität haben werden, wenn auch der Ertrag wohl eher durchschnittlich ausfallen dürfte.
Der warme Frühling und wenig Nachtfröste haben dazu beigetragen, dass sich die Äpfel am Bodensee gut entwickeln konnten. Das sagte eine Sprecherin der Erzeugergemeinschaft "Obst vom Bodensee" dem SWR. Trotzdem könne der Ertrag nicht an das überdurchschnittliche Jahr 2024 heranreichen. Die Obstbauern rechnen mit einer Ernte von rund 230.000 Tonnen Äpfeln, zehn Prozent weniger als im vergangenen Jahr.
Äpfel vom Bodensee dieses Jahr aromatisch
Dafür liege die Qualität auf einem hohen Niveau und die Äpfel seien aromatisch, so die Erzeugergemeinschaft. Den Start machen Frühsorten wie Sweetango. Die typischen Apfelsorten aus dem Bodenseeraum wie Elstar, Cameo und Jonagold werden dann ab September geerntet.
Im vergangenen Jahr konnten die Landwirte laut "Obst vom Bodensee" mit einer Menge von 251.000 Tonnen eine überdurchschnittliche Ernte einfahren. Sie stellten damit 45 Prozent der gesamten deutschen Apfelproduktion.