Beistand in schweren Zeiten

Unterstützung bei Tod und Trauer: Kinderhospizdienst Amalie feiert 15-jähriges Bestehen

Seit 15 Jahren begleitet der ambulante Kinderhospizdienst Amalie aus Weingarten Familien, wenn Kinder, Jugendliche oder ein Elternteil von den Themen Tod und Trauer betroffen sind.

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Von Autor/in Moritz Kluthe

Sie stehen Familien in Oberschwaben und am Bodensee bei, wenn Kinder, Jugendliche oder Eltern im Sterben liegen - die ehrenamtlichen Helfer des Kinderhospizdienstes Amalie. Am Aktionstag der Kinderhospizarbeit am Montag feiert Amalie ihr 15-jähriges Bestehen.

Aus kleinem Anfang wird großer Kinderhospizdienst

Angefangen hat alles mit zwei Koordinatorinnen und neun Ehrenamtlichen. Mittlerweile hat sich Amalie laut der Stiftung Liebenau zum größten Kinderhospizdienst der Diözese Rottenburg-Stuttgart entwickelt.

Pro Jahr werden etwa 50 Familien von den ehrenamtlichen Patinnen und Paten unterstützt. Oft gehe es darum, sich um die gesunden Geschwisterkinder in Familien zu kümmern, wenn die Eltern all ihre Zeit für ein sterbenskrankes Kind aufbringen, sagt Elisabeth Mogg.

Trauergruppe des Kinderhospizdienstes Amalie (Symbolbild)
Im Kinderhospizdienst Amalie wird seit 15 Jahren Familien geholfen, mit Trauer und Tod umzugehen Pressestelle Kinderhospizdienst Amalie

Elisabeth Mogg koordiniert seit 15 Jahren die Arbeit der Ehrenamtlichen. Vor 15 Jahren habe es kaum solche Kinderhospizangebote gegeben. Über sterbende Kinder und Jugendliche zu reden, sei damals noch ein Tabu gewesen. Mittlerweile habe sich das geändert. Möglicherweise auch durch die Arbeit des Kinderhospizdienstes Amalie. Neben der Begleitung von Familien bietet Amalie auch Kindertrauergruppen in den Kreisen Ravensburg und Bodensee an.

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