Am 1. Juli wäre Hans Werner Henze 100 Jahre alt geworden. SWR-Musikredakteur Rafael Rennicke nimmt drei „Henze-Faszinationen“ in den Blick, die sich wie ein roter Faden durch das Schaffen des Komponisten ziehen.
Er beleuchtet jede dieser Faszinationen an einem ausgewählten Werk, manchmal auch nur an einer einzigen Stelle. In Folge 1 geht es um das Schönheits-Verlangen des jungen Komponisten und die „Nachtstücke und Arien“ aus dem Jahr 1957.
Mehr Folgen aus der Reihe „Henze-Faszinationen“
Reihe zum 100. Geburtstag des Komponisten Henze-Faszinationen – Liebe: „Der junge Lord“
Glaube, Liebe, Schönheit: Diese drei „Henze-Faszinationen“ ziehen sich wie ein roter Faden durch das Schaffen des Komponisten. In Folge 2 geht es um ein Liebesduett im Gewitter.
Reihe zum 100. Geburtstag des Komponisten Henze-Faszinationen – Glaube: „An den Wind“
Glaube, Liebe, Schönheit: Diese drei „Henze-Faszinationen“ ziehen sich wie ein roter Faden durch das Schaffen des Komponisten. In Folge 3 geht es um den Glauben als Atheist.
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Er war Marxist, der Jaguar fuhr und Avantgardist, der Tradition bewahrte: An seinem 100. Geburtstag weist Hans Werner Henzes Werk weit über die Widersprüche seines Lebens hinaus.
JetztMusik Der Mensch ist ein Wunderwerk – Hans Werner Henze 100
Als Mensch und Künstler war Hans-Werner Henze mit Widersprüchen konfrontiert. Als Kommunist im Kalten Krieg, als von der Avantgarde angefeindeter Traditionalist und als Liebender, der in Italien seine zweite
Heimat fand. Henze war der produktivste Opernkomponist seiner Zeit, Gründer der Münchner Biennale für neues Musiktheater, und allem ungemein produktiv: als Komponist auch von Sinfonien, Kammermusik und radiophoner Kunst, als engagierter Musikvermittler, Autor, Dirigent und Kompositionsprofessor. Kurz vor seinem 100. Geburtstag am 1. Juli erkunden wir das „Wunderwerk“ Henze.
Kommentar Das Henze-Jahr ohne Henze-Premieren
Mit seiner Musik prägte Hans Werner Henze die deutsche Opernszene. Doch ausgerechnet in seinem 100. Jubiläumsjahr bleibt seine Musik erstaunlich leise.