Hier dreht sich alles um Klassik: Wir sprechen mit Künstler*innen, berichten über Konzerte und Festivals im Sendegebiet, kommentieren aktuelle Ereignisse im Musikleben, und stellen neue Musik vor.
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Finale beim 15. Internationalen Wettbewerb für Liedkunst an der Hugo Wolf-Akademie
Aus 99 Anmeldungen sind nach einer Vorauswahl 32 Lied-Duos beim internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Hugo Wolf-Akademie in der Stuttgarter Musikhochschule angetreten. Am Ende stehen fünf im Finale und mit ihnen ihre Unterstützer. Ilona Hanning hat sich vor Ort umgehört.
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Was steckt hinter einem absoluten Gehör?
„Frag die Klassik“ – klingt nach großer Bühne, aber auch nach ganz normalen Fragen, die sich viele nie zu stellen trauen. Diesmal geht es um das absolute Gehör.
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Vielfalt der Klänge und Emotionen: John Dowland – Behold A Wonder Here
Die Regierungszeit der englischen Königin Elisabeth I. in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts gilt als „goldenes Zeitalter“ in Kultur, Wirtschaft und Politik. Dafür sorgte auch der Komponist und Lautenist John Dowland, der mit seinen „Songs and Ayres“ die Renaissance auf der Insel maßgeblich prägte. 2026 ist sein 400. Todesjahr. Aus den knapp 100 Liedern, die der Komponist um 1600 in fünf Büchern unter dem Titel „Songs and Ayres“ veröffentlicht hat, hat das Berliner Ensemble Lautten Compagney unter seinem Leiter Wolfgang Katschner 23 ausgewählt. Susanne Benda hat die Vielfalt der Klänge und Emotionen begeistert und berührt.
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Fesselnde Interpretation: Orchesterwerke von Emilie Mayer mit der Akademie für Alte Musik Berlin
Die Musik von Emilie Mayer, die mit Richard Wagner fast aufs Jahr genau die Lebensdaten teilt, wird mehr und mehr wiederentdeckt. Nach der NDR Radiophilharmonie Hannover, die seit 2020 bereits Mayers sechs erhaltene Symphonien vorgelegt hat, nimmt jetzt auch die Akademie für Alte Musik Berlin eine Gesamteinspielung von Mayers Orchesterwerk in Angriff. Und zwar so, wie es in ganz Europa einst mit großem Erfolg gespielt wurde: auf Instrumenten der damaligen Zeit. Für SWR Kultur-Rezensentin Susanne Stähr ist das „eine fesselnde Interpretation“.
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Work-Life-Balance? Nicht bei mir!
Der Begriff „Work-Life-Balance“ klingt für viele nach Wellnessabteilung, irgendwo angesiedelt zwischen Yoga und Ayurveda nach dem schönen Konzertabend. Nicht so aber für Komponist Gordon Kampe. Der SWR Kultur-Kolumnist weiß nur allzu gut, dass es gerade im Musik- und Kulturbetrieb gar nicht so einfach ist, die Arbeit und das Leben unter einen Hut zu bringen.
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Nach sechs Jahren wieder da: Wagners „Lohengrin“ in Mainz
Im Mainzer Staatstheater kehrt nach sechs Jahren mit Wagners „Lohengrin“ eine große, atmosphärische Oper zurück. Dirigent und Orchester betonen den langen Spannungsbogen und die Mischung aus lautem Glanz und leisen, feinen Klängen. Regie und Dramaturgie wollen die Figuren Elsa und Lohengrin psychologisch vertiefen und stellen das zentrale Frageverbot – Elsa darf seine Herkunft nicht erfragen – in den Mittelpunkt. Dieses Motiv dient als Spielzeitmotto und regt grundsätzlich zum Nachdenken über die Bedeutung von Fragen und Zweifel an.
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Zwei Kulturen in Freundschaft: Kaffee und Musik
Haben Sie sich heute Morgen schon einen gemacht? Heute ist der Tag des Kaffees. Für alle Kaffeetrinker sicher ein Grund zum Feiern, für die Tee-Fraktion vielleicht nicht so sehr. Klar ist aber: der Kaffee ist nicht nur ein belebendes Getränk, sondern es hat auch eine eigene Kultur rund um seinen Anbau, seine Zubereitung und seinen Genuss entwickelt. Kein Wunder, dass der Kaffee seine Spuren auch in der Musik hinterlassen hat. Unser Autor Jan Ritterstaedt hat sich mal auf die Suche nach den Kaffee-Momenten in der Musikgeschichte gemacht. Aber erst einmal muss er etwas gestehen.
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Souad Massi – Emanzipation, Gerechtigkeit und Mitgefühl
Freiheit und Gerechtigkeit, Songs voller Liebe, Humanismus und Auflehnung gegen Intoleranz – dafür steht die Musik der algerischen Sängerin, Gitarristin und Songschreiberin Souad Massi. In ihrer über 20-jährigen Karriere bringt sie nicht nur einen neuen Sound in die algerische Musik ein, sondern auch eine klare Botschaft. Sie verbindet filigranes Gitarrenspiel mit Texten über Emanzipation, Gerechtigkeit und Mitgefühl. Seit dem Beginn ihrer Karriere lebt sie in Frankreich und macht Musik. Ihr aktuelles Album heißt „Zagate“.
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Dem Jazz-Bassisten Dave Holland zum 80. Geburtstag
Der Kontrabassist Dave Holland ist einer der renommiertesten Musiker des zeitgenössischen Jazz. Ein Musiker, der jedem Projekt seinen individuellen Stempel aufdrückt, in Formaten vom Solo bis zur Big Band, zwischen abenteuerlustigem Postbop und Free Jazz und ganz traditionellem straight ahead sound. Der englische Wahlamerikaner hat mit einem Who’s who des Jazz gearbeitet – als Bandleader und als Sideman, angefangen mit Miles Davis, der ihn 1968 in seine Band holte. Für Holland war das der Beginn einer Weltkarriere. Heute wird er 80 Jahre alt und ist nach wie vor auf der Bühne und im Studio aktiv – Niklas Wandt über diesen großen Individualisten.
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Was macht der Block in der Flöte?
„Frag die Klassik“ – klingt nach großer Bühne, aber auch nach ganz normalen Fragen, die sich viele nie zu stellen trauen. In dieser Reihe stellen wir Fragen. Was tut… was macht… wie geht…? SWR Kultur klärt auf. Diesmal geht es um das Einsteigerinstrument schlechthin, die Blockflöte, und um eine Frage, die Lena Hofbauer seit ihrer Kindheit beschäftigt: Was macht der Block in der Flöte?
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Sind große Platten-Labels heute noch wichtig, um ein Klassikstar zu werden?
Vor Jahrzehnten noch galt es als ausgemacht: Wer bei einem der großen Platten-Labels einen Exklusivvertrag bekommen hat, war angekommen im großen Klassik-Geschäft. Aber wie sieht das heute aus angesichts wegbrechender Plattenmärkte, der Bedeutung von Influencern in den sozialen Medien und Streamingplattformen allerorten? Sind große Platten-Labels heute überhaupt noch wichtig, um ein Klassikstar zu werden? Zu dieser Frage hat sich SWR Kultur-Kommentatorin Christine Lemke-Matwey ein paar Gedanken gemacht.
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Heutig, politisch, weiblich: Benjamin Künzel über das Opernprogramm am Theater Ulm
Alles ist neu am Theater Ulm – fast alles. Denn neben einem nahezu komplett neuen Führungsteam gibt es Benjamin Künzel. Der ist dort seit über 20 Jahren Dramaturg und jetzt aufgestiegen zum Chefdramaturgen und Operndirektor. Kurz vor der ersten Ulmer Opernpremiere am 3. Oktober spricht er in SWR Kultur über den „neuen Energieschub“, den sein Haus bekommen hat, seine Herzensprojekte in der aktuellen Spielzeit und dass der Ulmer Opernspielplan in Zukunft noch stärker weiblich werden soll.
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Yuval Weinberg und das SWR Vokalensemble mit Meisterkursen bei der Vokalmusik-Messe chor.com
Alle zwei Jahre trifft sich die Vokalmusik-Szene auf der chor.com, einer mehrtägigen Messe des Deutschen Chorverbands – mittlerweile ist sie die zentrale Plattform für Chorleiterinnen und Chormanager, Musikpädagoginnen und Kirchenmusiker, Komponistinnen und Verleger. Diesmal findet die chor.com vom 1. bis 4. Oktober in Leipzig statt, und mittendrin ist dann auch das SWR Vokalensemble mit Meisterkursen und einem Konzert mit dem Landesjugendchor Baden-Württemberg. In SWR Kultur gibt Yuval Weinberg, der künstlerische Leiter, Einblicke in die breitenwirksame Öffnung seines Ensembles.
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Keck: Nathalie Stutzmann und das Atlanta Symphony Orchestra mit Bruckners 4. Sinfonie
Nathalie Stutzmann leitet das Atlanta Symphony Orchestra seit 2022 – und man weiß nicht, wer seither an wem mehr gewachsen ist: die 61-jährige Französin an dem Südstaaten-Klangkörper oder dieser an ihr. Mit der 4. Sinfonie reiht Stutzmann sich nun neben Simone Young, Marie Jacquot und Karina Cannellakis in die sehr überschaubare Reihe von Dirigentinnen ein, die sich je an Bruckner gewagt haben. Ihre Neueinspielung der „Romantischen“ bedeutungshubert nicht, sondern kommt geradezu keck daher, meint SWR Kultur-Rezensentin Christine Lemke-Matwey.
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Barrieren abbauen mit Musik: Das InKlang-Festival Fellbach feiert die Kraft der Inklusion
Vielfalt erleben – das war beim ersten InKlang-Festival in Fellbach möglich: Konzerte, Tanz und Workshops wurden zu einem Treffpunkt für inklusive Musik, Begegnung und Teilhabe.
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Wie wichtig sind Erfolge bei Musikwettbewerben heute noch?
Musikwettbewerbe gelten seit Jahrzehnten als Sprungbrett für junge Künstler*innen, doch die Klassikszene hat sich verändert. Heute konkurrieren Musiker*innen nicht nur auf der Bühne um Aufmerksamkeit, sondern auch in sozialen Medien und auf Streaming-Plattformen. Was also bringt ein Wettbewerbssieg heute noch? Und wie nachhaltig ist der Wert eines solchen Wettbewerbsgewinns für eine Karriere? Sven Scherz-Schade hat sich in der Klassikszene auf Spurensuche begeben.
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„Zungenschlag und Zeitklang“: Olaf Katzer vom Ensemble AuditivVokal
Im Konzert „Zungenschlag und Zeitklang“ des Ensembles AuditivVokal am 30. September in der Stuttgarter Hospitalkirche begegnen sich ganz alte und ganz neue Vokalmusik. Martin Hagen spricht mit dem künstlerischen Leiter Olaf Katzer über das Programm voller Dialekte, Dialektik und spannender Geschichten hinter den Werken.
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Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz stärkt die Musikkultur in Ludwigshafen
Seit 2018 gilt Ludwigshafen offiziell als „hässlichste Stadt Deutschlands“ – so entschieden damals die Zuschauer eines Fernseh-Satiremagazins. Doch Ludwigshafen hat mehr zu bieten, zum Beispiel das „Festival des Deutschen Films“ und die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, die hier seit 1923 beheimatet ist. Wie fühlt sich das größte Sinfonieorchester des Landes in einer Stadt mit einem solchen Image verankert? Martin Gärtner hat sich in Ludwigshafen umgehört.
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Warum heißt der Notenschlüssel so?
„Frag die Klassik“ – klingt nach großer Bühne, aber auch nach ganz normalen Fragen, die sich viele nie zu stellen trauen. In dieser Reihe werden diese Fragen gestellt. Was tut… was macht… wie geht…? Es geht um Aufklärung. Dieses Mal geht es um ein sehr wichtiges Zeichen, ohne das Musikerinnen und Musiker aufgeschmissen wären. Mehr dazu von Nele Canibano Jimenez.
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Der September-Song von Lars Reichow: Hör doch auf mit Deinen Fakten
Im Song des Monats September macht Lars Reichow den Faktencheck: Was sind die wirklichen Folgekosten des Klimawandels, was wären die Folgen einer Abschottung gegen Einwanderung? Eigentlich alles gut verständlich, wenn da nur die geisterhaften Stimmen aus dem Internet nicht wären.
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The Book of Visions
Christliche Mystik und orientalische Tradition, mittelalterliche Melismen und arabische Instrumente – kaum je hört man diese Einflüsse in Kombination miteinander. Dabei sind sich die beiden Ästhetiken gar nicht unähnlich. Das Ensemble Illuminans Tenebras unter Leitung von Tristan Driessens hat das erkannt und bringt beides jetzt zusammen, mit der Musik von Hildegard von Bingen im Zentrum. Hannah Schmidt findet, das geht auf.
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So war das Theaterfest beim Badischen Staatstheater
Mit dem "Theaterfest" eröffnete das Badische Staatstheater Karlsruhe vergangenen Samstag die neue Spielzeit. Von öffentlichen Proben, über Tanztraining, bis hin zum Musizieren mit den Profis: das Theater gewährte einen Blick hinter die Kulissen. Nele Canibano Jimenez war für SWR Kultur Treffpunkt Klassik vor Ort.
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Louisa Staples vom Viatores Quartet über Wettbewerbe
Gut unter Druck performen, sich treu bleiben, oder den Geschmack der Jury treffen? Musikwettbewerbe sind ein Kosmos für sich. Sind sie immer noch unabdingbar, wenn man in der Klassikwelt durchstarten will? Louisa Staples vom Viatores Quartet hat beim ARD-Musikwettbewerb gewonnen und berichtet.
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Esther Abrami: Musik ist (auch) Frauensache
In ihrem persönlichen und empowernden Buch erzählt Esther Abrami von ihrem Leben zwischen Geige, Bühne, Leistungsdruck und Social Media. Dabei entdeckt sie die faszinierenden Geschichten vergessener Komponistinnen und Musikerinnen vom Mittelalter bis heute neu.
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Zwischen Likes und Legato: So zeigen sich Klassik-Künstler auf Instagram
Luciano Pavarotti hatte eine ziemlich nüchterne Theorie über das Leben als Star: Um gefragt zu sein, müsse man nicht nur gut, sondern auch berühmt sein – und das seien zwei sehr unterschiedliche Dinge. Berühmtheit lässt sich in den sozialen Medien scheinbar ziemlich genau messen: anhand von Follower- und Klickzahlen, Likes und Kommentaren. Aber macht ein riesiges Publikum auf Instagram oder TikTok eine Künstlerin oder einen Künstler zum Klassikstar? Und wann wird aus einem etablierten Klassikstar ein Influencer? Nick Sternitzke über neue Wege zum Ruhm, zwischen Konzertsaal und Social Media.
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Überzeitlich: Orlando di Lasso - Requiem a 5 Vox Luminis
Der Herbst des Lebens bringt oft Schwere und Starrheit. Aber in der Kunst ist das Spätwerk oft das Beste, weil alle Eitelkeit abfällt und nur noch das Wesentliche zählt. Das war wohl auch bei Orlando di Lasso so, dem internationalen Star der Renaissance. Kurz vor seinem Tod schrieb er ein Requiem von überwältigender Schönheit. Das Ensemble Vox Luminis hat dieses Werk nun zusammen mit einer echten Archiv-Entdeckung aufgenommen. Albrecht Selge hört Musik, die tröstet.
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Musik verbindet? Erasmus-Alptraum in Barcelona
Schon seit Jahrhunderten gehört zum Leben von Musiker*innen auch das Reisen: Mozart tingelt durch Europa, Mendelssohn sammelt Eindrücke in Italien, die Bach-Söhne landen an Fürstenhöfen in halb Europa. Bis heute gilt: Wer Musik studiert, profitiert enorm davon, andere Länder, andere Kulturen, andere Musiktraditionen zu erleben. Erasmus klingt dabei oft nach dem Idealbild: ein Semester im Ausland, neue Freundschaften, fremde Sprachen, inspirierende Konzerte. Aber was passiert, wenn der romantische Traum auf die Realität prallt – und zwar ziemlich hart? Elias Kieser studiert an der Musikhochschule in Stuttgart, und er war zum Studium für ein Semester in Barcelona. Sophie-Caroline Menges hat ihn in Barcelona getroffen.
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Ohne Anspruch auf höheren Anspruch: Klassik-Influencer auf Instagram und TikTok
Wer wahlweise sein Instrument ordentlich spielt, gut aussieht, witzig ist und noch dazu das Wissen und die Zeit hat, den Algorithmus richtig zu bedienen, der oder die hat heutzutage eine reale Chance darauf, mit klassischer Musik auf Instagram und TikTok richtig berühmt zu werden. Viele machen dabei wirklich interessanten musikalischen Content, wie zum Beispiel die Organistin Anna Lapwood. Andere dagegen biegen in ästhetisch eher fragwürdige Richtungen ab, findet Hannah Schmidt – und hat sich in das Social-Media-Rabbit-Hole der Klassikstars hineinbegeben.
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Verantwortung für die Gesellschaft: 100 Jahre Bund Deutscher Blasmusikverbände
Der Bund Deutscher Blasmusikverbände feiert 100-jähriges Bestehen. Der BDB-Präsident Patrick Rapp spricht in SWR Kultur über die Anfänge 1926, den Wandel der Blasmusikvereine über die Jahrzehnte und ihre gesellschaftliche Verantwortung.
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Unerhörte Fundgrube: „Melancholie“ mit Konstantin Krimmel und Ammiel Bushakevitz
Auf dem Album „Melancholie“ entdecken Konstantin Krimmel und Ammiel Bushakevitz rumänische Lieder von Mandyczewski neu und stellen sie selten gehörten Brahms-Liedern gegenüber.