In SWR Kultur schildert Kermani seine Eindrücke nach der Rückkehr. Auf seiner Reise habe er unter anderem das Flüchtlingslager Al-Afad besucht und mit den Menschen gesprochen. Viele der Geflüchteten kämen aus Al-Faschir. Der sudanesischen Armee wird vorgeworfen, dort 2025 Kriegsverbrechen verübt zu haben, die UNO sieht deutliche Anzeichen für einen Genozid.
„Das ist so überwältigend, was man hört an Schauergeschichten, an schrecklichen Geschichten“, berichtet Kermani. Selbst er, der viel Kriegserfahrung habe, hätte diese „in dieser Dichte, in dieser Grausamkeit“ noch nie gehört. Das sei „erschütternd“ gewesen, so der Autor.
Die Bundesregierung lädt zum dritten Jahrestag des Bürgerkriegs im Sudan am 15. April 2026 zu einer internationalen Konferenz in Berlin ein.
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