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Sudan – Die größte humanitäre Krise der Welt

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Von Autor/in Anna Osius | ARD-Studio Kairo

Im Sudan herrscht laut UN die größte humanitäre Krise der Welt. 25 Millionen Menschen sind von Hunger bedroht, rund 12 Millionen vertrieben durch den Krieg, der seit 2023 im Land tobt.

Der Armeechef und defacto-Machthaber des Landes kämpft mit der nationalen Armee gegen seinen ehemaligen Stellvertreter, der die grausame RSF-Miliz befehligt. Vor allem im Westen, in der Region Darfur, kommt es zu schweren Menschenrechtsverbrechen und ethnischen Säuberungen.

Krieg im Sudan – Wie die Menschen dem Terror trotzen: Die Sängerin Ihlas Bashir

Nordostafrika Krieg im Sudan – Wie die Menschen dem Terror trotzen

Im Sudan führen Regierungstruppen und Paramilitärs Krieg gegen die Zivilbevölkerung. Gleichzeitig werden Millionen Flüchtlinge versorgt; die Menschen unterstützen sich gegenseitig.

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Stella Gaitano

Vielschichtiges und lebendiges Bild des Sudan Stella Gaitano: "Eddos goldenes Lächeln"

Wie sah das Leben im Sudan bis in die 1980er Jahre hinein aus? Stella Gaitano verbindet in ihrem klugen Roman „Eddos goldenes Lächeln“ Familien- mit Zeitgeschichte.

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Eine Frau mit Handy am Ohr steht vor einem M-Pesa-Kiosk: Überall in Afrika zahlen Menschen per Smartphone-App. Auch Geldtransfers und andere Finanzgeschäfte werden digital erledigt. Dadurch sind Kleinhändler oder Bauern, die kein Bankkonto haben, nicht länger vom internationalen Wirtschaftssystem ausgeschlossen. Manche in Afrika entwickelte Technik wird inzwischen weltweit genutzt.

Wirtschaft Digitale Geldgeschäfte – Afrikas FinTechs sind global erfolgreich

In Afrika zahlen Menschen per Smartphone-App. Auch Geldtransfers und Kleinkredite werden digital erledigt. Fachleute sagen der afrikanischen FinTech-Branche einen Boom voraus.

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Ruandas Präsident Paul Kagame und First Lady Jeannette Kagame entzünden am 7. April 2023 im Kigali Genocide Memorial in Kigali eine Flamme der Erinnerung während der Gedenkfeier zum 29. Jahrestag des Völkermords an den Tutsi 1994. Um die Versöhnung zwischen den einstigen Mördern und Opfern voranzubringen, wurden viele Projekte ins Leben gerufen.

Aufarbeitung Ruandas Versöhnungsweg – 30 Jahre nach dem Völkermord

Am 6. April 1994 begann in Ruanda ein Völkermord, der innerhalb von 100 Tagen knapp eine Million Menschen das Leben kostete. 30 Jahre später herrscht Frieden in dem kleinen ostafrikanischen Land, dem Partnerland von Rheinland-Pfalz.

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Ein kenianischer Unterstützer der LGBT-Gemeinschaft ist mit einer Regenbogenflagge maskiert und protestiert 2014 gegen Ugandas Anti-Homosexuellen-Gesetz vor dem ugandischen Hochkommissariat in Nairobi, Kenia. Über die Hälfte der afrikanischen Staaten verbietet Homosexualität, in Uganda kann sie sogar mit dem Tod bestraft werden.

Menschenrechte Homosexuellen-Verfolgung in Afrika und der Einfluss von US-Missionaren

Homosexualität ist in weiten Teilen Afrikas strafbar. Westliche Staaten protestieren dagegen, gleichzeitig fördern und finanzieren radikale Christen aus den USA homophobe Kampagnen.

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Junger Berggorilla im Bwindi Impenetrable National Park in Uganda: Die Menschenaffen und ihr Lebensraum sind heute streng geschützt. Anders sieht es aus bei den Schimpansen: In ihrem Lebensraum wird weiterhin gerodet.

Umweltschutz Ugandas Berggorillas – Artenschutz durch Tourismus?

Leben und Lebensraum von Gorillas und Schimpansen zu schützen, hängt in Uganda am Geld. Der Tourismus ist da ein willkommener, aber risikoreicher Segen.

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Anna Osius | ARD-Studio Kairo