In Deutschland zu produzieren ist zu teuer, sagen die Unternehmen. VW hat jetzt aus dem Grund Tarifverträge gekündigt. Mercedes will, dass die Beschäftigten nicht mehr 35 Stunden pro Woche arbeiten, sondern mehr – bei gleichem Gehalt. Viele Mitarbeitende und auch die IG Metall aber wollen an der 35-Stunden-Woche festhalten. Ist das noch zeitgemäß? Welche Rolle werden Arbeitszeit und Lohnkosten in der anstehenden Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie spielen? Welche Auswirkungen hat das Ergebnis auf die 3,7 Millionen Mitarbeitenden der Branche und auf alle anderen Beschäftigten? Geli Hensolt diskutiert mit Lisa Nienhaus –
Süddeutsche Zeitung, stellvertretende Leiterin Meinungsressort; Frank Schwope –
Automotive Consultant und Lehrbeauftragter der FHM Berlin; Marlene Zscherper –
Ökonomin und Publizistin
Weitere Themen aus der Sendung
Forum Das Ende der 35-Stunden-Woche? Tarifverhandlungen in der Wirtschaftskrise
VW kündigt seine Tarifverträge. Auch andere Unternehmen wollen, dass ihre Mitarbeitenden länger arbeiten. Ohne mehr zu verdienen. Ist die 35 Stunden-Woche in der Industrie noch zeitgemäß? Und ist das der Weg aus der Wirtschaftskrise?