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Roman ohne Autor – Tötet KI die Literatur?

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Von Autor/in Gregor Papsch

Frankreich hat seinen ganz großen Literatur-Skandal. Der Erfolgsgautor Thélyson Orélien soll seinen für den Prix Goncourt gehandelten Roman mit Künstlicher Intelligenz geschrieben haben, er streitet das ab, den begehrten Preis wird er dennoch nicht kriegen. Auch auf der Frankfurter Buchmesse ist KI das bestimmende Thema. Dabei geht es längst nicht mehr um die Frage, ob Künstliche Intelligenz die Literatur verändert, sondern wie sie das tut. Wird die Kollaboration Mensch und Maschine zur Normalität? Lesen wir bald Romane ohne Autor? Oder dürfen wir uns auch auf neue literarische Experimente freuen? Nur wer entscheidet, was erlaubt ist? Gregor Papsch diskutiert mit Prof. Dr. Hannes Bajohr – Autor und Literaturwissenschaftler, University of California, Berkeley; Claudia Hamm – Autorin und Übersetzerin, Berlin; Prof. Dr. Julian Schröter – Literaturwissenschaftler, Ludwig-Maximilians-Universität München

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Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Literatur ist das bestimmende Thema auf der Frankfurter Buchmesse. Wird die Kollaboration Mensch und Maschine zur neuen Normalität? Lesen wir bald Romane ohne Autor? Tötet KI die Literatur, wie wir sie kannten?

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