Seit dem terroristischen Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 zieht der Nahostkonflikt tiefe Risse durch Deutschland – aktuell diskutiert das Land nach der Berlin-Wahl heftig über Antisemitismus, vor allem bei der Linken. Wie aber blicken jüdische Menschen auf diese Debatten in Deutschland? Sie stellen mit über 200.000 Menschen die drittgrößte jüdische Gemeinschaft Europas und sind sich dabei zugleich nicht immer einig. Was heißt es also heute, jüdisch zu sein – in dem Land, das den Holocaust begangen hat? Wie denken sie über die aktuelle Antisemitismus-Debatten in Politik und Gesellschaft? Norbert Lang diskutiert mit Nelly Eliasberg –Sprecherin des Vereins WerteInitiative jüdisch-deutsche Positionen, Berlin; Emilia Roig – Politikwissenschaftlerin und Autorin, Berlin; Tom Uhlig – Antisemitismusforscher an der Hochschule RheinMain, Wiesbaden
Weitere Themen aus der Sendung
Forum Zwischen Alltag und Nahostkonflikt – Was bedeutet Jüdischsein heute?
Hat die Linke ein grundsätzliches Problem mit Antisemitismus? In der Parteienlandschaft wird heftig diskutiert. Aber wie geht es jüdischen Menschen in Deutschland in dieser Debatte? Wie hat sich seit dem Angriff der Hamas auf Israel vor drei Jahren auch ihr Leben verändert?