Ausgewachsen ist er größer als ein Handteller, macht einen Heidenlärm und hat einen riesigen Appetit: der nordamerikanische Ochsenfrosch. Der invasive Frosch frisst nicht nur heimische Vögel, Fische und Amphibien, sondern überträgt auch Krankheiten, die für heimische Frösche tödlich sind. Deshalb wird der Ochsenfrosch in Rheinland-Pfalz bekämpft. Im südpfälzischen Kuhardt helfen dabei seit Jahren Ehrenamtliche mit.
Neuer Teich für bedrohte Amphibien
Zum Schutz bedrohter Amphibien hat die Stadt Worms einen neuen Amphibienteich angelegt. Bei prognostiziert milden Temperaturen dürfte er sich rasch mit Leben füllen.
Gutes Wetter zum Auswildern von Fröschen
Michelle Haas vom Naturschutzverein Ebertseifen nutzt das feuchtwarme Wetter, um junge Laubfrösche in einem Feuchtgebiet auszuwildern, das der Verein selbst renaturiert hat. Die Naturschützer aus dem Westerwald unterstützen bedrohte Amphibien, indem sie seltene Frösche, Lurche und Salamander züchten.