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Carl Goerdeler – Strippenzieher im Widerstand gegen Hitler

Stefan Nölke im Gespräch mit dem Historiker Peter Theiner

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"Die SA will, dass ich das Mendelssohn-Denkmal entferne. Aber wenn sie es je anfasst, mache ich hier Schluss", erklärt der Leipziger Oberbürgermeister Carl Goerdeler, wenige Wochen bevor die Nazis in einer Nacht- und Nebelaktion das Denkmal des berühmten jüdisch-stämmigen Kapellmeisters und Komponisten Felix Mendelssohn-Bartholdy entfernen.

Goerdeler tritt, wie angekündigt, zurück und geht in den Widerstand gegen das Nazi-Regime. Auch am versuchten Staatsstreich im Juli 1944 ist er beteiligt – und bezahlt dafür mit dem Leben.

"Er war der Motor des zivilen Widerstandes", sagt der Stuttgarter Historiker Peter Theiner.

Das ganze Gespräch gibt es auch im Podcast "Archivradio - Geschichte im Original".

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Porträt Hitler-Attentäter Stauffenberg – Wie die Widerstands-Ikone polarisiert

Am 20. Juli 1944 brachte der Wehrmachtsoffizier Stauffenberg im Führerhauptquartier eine Sprengladung zur Explosion, die Hitler beseitigen sollte. Hitler überlebte den Anschlag und ließ Stauffenberg noch am selben Abend als Landesverräter standrechtlich erschießen. Inzwischen gilt Stauffenberg als Sinnbild des deutschen Widerstands gegen den Nationalsozialismus.

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Erstmals publiziert am
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Gespräch mit
Peter Theiner | Historiker
Das Gespräch führte
Stefan Nölke | MDR