Kläranlagen können unser Abwasser nicht vollständig reinigen, aber sauber genug machen, um es dann in Flüsse und Bäche einzuleiten. Die geringen Rückstände von Nährstoffen wie Phosphor und Stickstoff, Fäkalkeimen und Medikamenten gelten als unbedenklich, solange sie in den Gewässern weiter verdünnt werden. Aber bei großer Trockenheit und Niedrigwasser wird das geklärte Wasser immer weniger verdünnt.
Martin Gramlich im Gespräch mit Porf. Dietrich Borchardt, Leitender Wissenschaftler Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, Leipzig
Wegen Hitze und Dürre Bäche und Flüsse im Norden von Rheinland-Pfalz leiden unter Kläranlagen
Viele Bäche und Flüsse führen gerade nur wenig Wasser oder sind bereits ausgetrocknet. Durch Einleitungen aus den Kläranlagen verschärft sich die Situation zusätzlich.
Gesundheit Hitze – Wann sie gefährlich wird und wie wir uns anpassen
Hitzewellen sind belastend, doch mit der richtigen Anpassung lassen sie sich gut überstehen. Dazu gehört, sich nicht ausschließlich in klimatisierten Räumen zu schonen, sondern den Körper an Hitze zu gewöhnen.