SWR Kultur am Samstagnachmittag

Andreas Wunn

Literatur „Die Brüder, die wir waren“ von Andreas Wunn: Spannend, relevant, nostalgisch

Zwei Brüder stehen im Mittelpunkt der Geschichte. Als Kinder noch sehr nah, entfremden sie sich im Laufe der Jahrzehnte. Julius, der Ältere rutscht in die rechtsradikale Szene ab. Max, der jüngere Bruder sieht immer deutlicher, dass die Anfänge dieser Entwicklung schon früh sichtbar wurden. Journalist und Autor Andreas Wunn verknüpft gekonnt ein brandaktuelles Problem unserer Gesellschaft mit einer anschaulichen Zeitreise durch die vergangenen 50 Jahre dieser Republik.

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Die Autorin Peggy Mädler lächelt in die Kamera

Nominiert für den Deutschen Buchpreis Zwischen Freiheit, Anpassung und Selbstregulierung: Die Schriftstellerin Peggy Mädler

Die Autorin Peggy Mädler war 13 Jahre alt, als die Mauer fiel. Ihr neuer DDR-Roman „Selbstregulierung des Herzens“ ist für den Deutschen Buchpreis nominiert.

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  • SWR2 am Samstagnachmittag - Sendungsmotiv

    SWR Kultur am Samstagnachmittag vom 3.10.2026

    Moderation: Sonja Striegl

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  • SWR2 am Samstagnachmittag - Sendungsmotiv

    SWR Kultur am Samstagnachmittag vom 26.9.2026

    Moderation: Mareike Gries

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  • SWR2 am Samstagnachmittag - Sendungsmotiv

    SWR Kultur am Samstagnachmittag vom 19.9.2026

    Moderation: Markus Brock

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  • SWR2 am Samstagnachmittag - Sendungsmotiv

    SWR Kultur am Samstagnachmittag vom 12.9.2026

    Moderation: Kerstin Bachtler

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  • SWR2 am Samstagnachmittag - Sendungsmotiv

    SWR Kultur am Samstagnachmittag vom 5.9.2026

    Moderation: Mareike Gries

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  • SWR2 am Samstagnachmittag - Sendungsmotiv

    SWR Kultur am Samstagnachmittag vom 29.8.2026

    Moderation: Silke Arning

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Podcastbild SWR Kultur am Samstagnachmittag

Spotify-Playlist der Musiktitel aus SWR Kultur am Samstagnachmittag

Die Musiktitel der letzten beiden Sendungen von SWR Kultur am Samstagnachmittag finden Sie als Playlist bei Spotify.

Noten in weißer Kreide auf eine schwarze Tafel gemalt

SWR Kultur Playlist - welcher Musiktitel lief gerade?

Ob SWR Kultur am Morgen, Mittagskonzert oder JetztMusik - hier finden Sie die im Radioprogramm SWR Kultur gespielten Musiktitel.

Die französische Produzentin und Sängerin Oklou

Erklär mir Pop „Harvest Sky“ von Oklou

Raus aus der Menge, rein ins Gefühl: In „Harvest Sky“ verbindet die französische Musikerin Oklou verträumte Elektronik mit Trance-Sounds und folkloristischen Melodien. Der Song handelt von dem seltsamen Spannungsfeld zwischen Nähe und Distanz, Vertrautem und Unbekanntem – und vom guten Gefühl, manchmal ganz für sich zu sein. Udo Dahmen weiß in „Erklär mir Pop“, was hinter Oklous faszinierendem Sound steckt und warum „Harvest Sky“ ein Schlüsselstück ihres Debütalbums „Choke Enough“ ist.

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Brad Roberts

Erklär mir Pop Sprachgewaltig: „Mmm Mmm Mmm Mmm“ von den Crash Test Dummies

Schon der Titel wirkt exotisch, dazu der ungewöhnliche Bassbariton von Sänger Brad Roberts. Der Song „Mmm Mmm Mmm Mmm" vom zweiten Album der Crash Test Dummies wurde weltweit ein Hit. An diesen Erfolg konnten die kanadischen Musiker nie mehr anknüpfen. Aber das war auch nicht das zentrale Ziel der Band.
Pop-Experte Prof. Udo Dahmen erklärt, dass insbesondere Frontmann Brad Roberts immer auf künstlerische Unabhängigkeit Wert gelegt hat - auch weil er in seinen Songs Teile seiner Vita verarbeitet. Sein großes Sprachtalent baute er im Studium der Englischen Literatur zur Kunst aus. Die Crash Test Dummies sind immer mal wieder auf Tour - so auch im Herbst 2026 - und passen mit ihrer unaufgeregten Bühnenperformance perfekt zur Sehnsucht vieler Menschen nach Ruhe und Frieden.

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Smashing Pumpkins

Erklär mir Pop „Bullet with Butterfly Wings“ - Smashing Pumpkins

Der Song der US-amerikanischen Band „Smashing Pumpkins“, was so viel wie zerschmetternde Kürbisse heißt, erschien im Jahr 1995 auf dem Album „Melon Collie and the Infinite Sadness“. Sänger Billy Corgan verarbeitet in der Grammy-prämierten Hymne des Alternative Rock die Fremdbestimmg im Musikbusiness. Mit der prägenden Textzeile über das Dasein als „Ratte im Käfig“ fängt der Song das Gefühl einer ganzen Generation ein und ist ein zeitloser Meilenstein der 90er-Jahre.

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Wort der Woche: Hobby Horsing

Wort der Woche Hobby Horsing erklärt von Kathrin Kunkel-Razum

Beim sogenannten „Hobby Horsing“ absolvieren Spieler oder Spielerinnen auf Steckenpferden einen Parcours, bei dem sie selbst laufen oder Hindernisse überspringen, wie sonst die Pferde. Die schräge Sportart kommt ursprünglich aus Finnland und ist längst auch in Deutschland angekommen. Unsere Sprachexpertin Dr. Kathrin Kunkel-Razum, langjährige Leiterin der Duden-Redaktion, reitet voran und weiß was den Begriff „Hobby Horsing“ ausmacht.

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Wort der Woche: Halluzination

Wort der Woche Halluzination - erklärt von Annette Klosa-Kückelhaus

Gemeint ist nicht das Krankheitsbild Halluzination. Vielmehr die überzeugend formulierten, aber fehlerhaften oder irreführenden Resultate, die von einer Künstlichen Intelligenz wie ChatGPT generiert wurden. Die Ergebnisse erscheinen zunächst richtig, sind aber objektiv falsch.
Solche Fehler können zum Beispiel durch unrichtige oder unzureichende Trainingsdaten entstehen, mit denen die KI gefüttert wurde. Die umstrittene Verwendung des Begriffs Halluzination aus dem medizinisch-psychologischen Bereich erklärt sich durch die Annahme, die KI handele dann ähnlich wie ein Mensch, der Dinge wahrnimmt, die es gar nicht gibt.

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Wort der Woche: Umwelttrauer

Wort der Woche Umwelttrauer - erklärt von Bernhard Pörksen

Waldbrände in Südfrankreich, Hitzewellen in Deutschland und kein Tropfen Regen in Sicht - die Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels sind spürbar. Gleichzeitig häufen sich Meldungen, dass Klimaziele nicht erreicht werden, weil es nicht gelingt, den CO2-Ausstoß zu senken. Diese Nachrichten lösen bei vielen Menschen starke Emotionen aus, für die es ein Wort gibt: Umwelttrauer. Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen sieht darin einen Gemütszustand, der sehr unterschiedliche Reaktionen hervorrufen kann.

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Jaroslav Rudiš streckt den Kopf aus einem Zugwaggon-Fenster und macht mit der Hand des Peace-Zeichen

Hörbuch-Empfehlung Bizarrer Friedhofs-Roadtrip: „Wo die Toten sprechen“ von Jaroslav Rudiš

Ein Werk voll magischem Realismus von Autor Jaroslav Rudiš: „Wo die Toten sprechen“ ist ein surrealer Roadtrip, bei dem die Grenzen zwischen Fantasie und Wirklichkeit verschwimmen.

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Corinna Harfouch

Hörbuch-Tipp: Sehnsüchtig – Corinna Harfouch liest „Trost“ von Angelika Klüssendorf

Rita ist das heimliche Zentrum einer Patchwork-Familie. Das wird erst so richtig klar, als sie nach einem allergischen Schock in ein Koma fällt und damit eine große Lücke hinterlässt. Die anderen müssen feststellen, dass die Welt sich weiterdreht, sich aber nicht zum Besseren wendet: Es ist immer noch Pandemie, Russland greift die Ukraine an. Autorin Angelika Klüssendorf zeigt Menschen, die ihren Halt verlieren, allen voran Ritas Lebenspartner Joachim und seine Teenager-Tochter Jane.
Schauspielerin Corinna Harfouch gibt dem Text mit ihrer warmen Stimme den Ausdruck einer tiefen Sehnsucht nach dem titelgebenden Trost, der aber nur schwer zu finden und noch schwerer festzuhalten ist. Gekonnt macht sie die unterschiedliche Atmosphäre zwischen den Figuren hörbar, changiert zwischen Unverständnis, Selbstmitleid, Empörung und der verzweifelten Suche nach einer alten Vertrautheit, die irgendwo abhandengekommen ist. Gleichzeitig wahrt sie eine vorsichtige, wohltuende Distanz, so dass wir die Position sicherer Beobachter einnehmen können.
(Foto: © Pascal Bünning)

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Franka Bloom: Andere nennen es Urlaub. Gelesen von Tessa Mittelstaedt. Der Audio Verlag 2026

Hörbuch Wandelbar: Tessa Mittelstaedt liest „Andere nennen es Urlaub“ von Franka Bloom

Netti hat es nicht leicht: Vor kurzem ist ihre Mutter gestorben, im Job läuft es nicht gut und dann will ihr Sohn auch noch ausziehen. Sie braucht mal Urlaub. Aber die Probleme scheinen einfach mitzureisen: In Gestalt ihres fast 80jährigen Vaters Bruno. Der sorgt für einige Turbulenzen – sehr lehrreich für Netti und den Rest der Familie. Tessa Mittelstaedt beweist hier große Wandelbarkeit. Skurrile Situationen unterlegt sie mit einer angenehmen Prise Humor und gibt tiefgründigen Szenen genügend Raum zum Wirken.

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Andreas Wunn

Literatur „Die Brüder, die wir waren“ von Andreas Wunn: Spannend, relevant, nostalgisch

Zwei Brüder stehen im Mittelpunkt der Geschichte. Als Kinder noch sehr nah, entfremden sie sich im Laufe der Jahrzehnte. Julius, der Ältere rutscht in die rechtsradikale Szene ab. Max, der jüngere Bruder sieht immer deutlicher, dass die Anfänge dieser Entwicklung schon früh sichtbar wurden. Journalist und Autor Andreas Wunn verknüpft gekonnt ein brandaktuelles Problem unserer Gesellschaft mit einer anschaulichen Zeitreise durch die vergangenen 50 Jahre dieser Republik.

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Kaiserslautern
Christian Baron

Literatur Christian Baron: „1. FC Kaiserslautern – eine Liebeserklärung“

Christian Baron erzählt die Geschichte der Stadt Kaiserslautern, für die der 1. FCK ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist. Und beschreibt die Auswirkungen des Fußballs auf seine Kindheit.

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Johann Peter Hebel (1760-1826)

„Merkwürdigkeiten. Das Schatzkästlein und andere Kalendergeschichten“

Rätsel, Mathematikaufgaben, Kurioses und Geschichten mit Tiefgang: Mit dieser Mischung wurde der Schriftsteller und Theologe Johann Peter Hebel zum Bestseller-Autor. Seine Texte erschienen in einem Volkskalender und waren so beliebt, dass die besten von ihnen im sogenannten „Schatzkästlein des rheinischen Hausfreunds“ 1811 veröffentlicht wurden.
Aus Anlass seines 200. Todestages ist im Wallstein Verlag unter dem Titel „Merkwürdigkeiten. Das Schatzkästlein und andere Kalendergeschichten“ eine Neuausgabe erschienen, die nicht nur zum Wiederentdecken von Hebels Texten einladen möchte. Der Herausgeber Dr. Andreas Mauz möchte damit auch zeigen, dass Hebel nach der Veröffentlichung des „Schatzkästleins des rheinischen Hausfreunds“ seiner Vorliebe für kuriose und merkwürdige Geschichten treu blieb.
Johann Peter Hebel: Merkwürdigkeiten
Wallstein Verlag
ISBN 978-3-8353-6078-5

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Die Dampflokomotive 50 2988 fährt im Rahmen der Rottweiler Dampftage.

Gedichte und ihre Geschichte Gerrit Engelke: Lokomotive

Was er wohl für eine Lokomotive vor Augen hatte, als der Lyriker Gerrit Engelke im Jahr 1912 sein Gedicht „Lokomotive“ verfasste? Die Dampflok-Fans Helmut und Hans Sieber vermuten: „Sechzehn rote Räderpranken, 20 Meter lang, 16 bar Überdruck - es kann nur eine preußische Lok gewesen sein, die der Hannoveraner zum Vorbild seiner Verse nahm.“

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Carola Jaeckel, Gründerin von Poetry & Pulse

Gedichte und ihre Geschichte Gar nicht altmodisch: „Poetry & Pulse“ - Poesie-Post im Abonnement

Carola Jaeckel versendet vier Mal im Jahr an Abonnent*innen Briefe mit Gedichten und Infos dazu - Überraschungspost im Briefkasten. In einer Zeit, in der wir fast nur noch per Smartphone kommunizieren. Die Gedichte stammen von Carola Jaeckel selbst oder von anderen, zum Teil sind sie neu und bisher unveröffentlicht. Die Lyrikbriefe können eine Möglichkeit sein, sich einmal in Ruhe auf ein Gedicht einzulassen und zu entschleunigen.

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Christine Langer

Gedichte und ihre Geschichte Federleichte Poesie: „Ein Vogelruf trägt Fensterlicht“ von Christine Langer

Die Dichterin Christine Langer ist als freiberufliche Journalistin sowie Literatur- und Kulturvermittlerin tätig. Ihre Gedichte richten den Blick ins Weite und messen der Leichtigkeit im rastlosen Alltag eine neue Gewichtung zu. Im Detail findet sie das große Ganze, wichtig ist ihr das Sich-Noch-Wundern-Können. Sie übt sich kontinuierlich im poetischen Denken und Sprechen und unterstreicht ihr Lebenskonzept mit verdichteten Momentaufnahmen sinnlicher Wahrnehmung. Sie hat fünf Gedichtbände bei etablierten Verlagen publiziert.

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Podcast abonnieren SWR Kultur am Samstagnachmittag

Ob Wochenende oder nicht, hier finden Sie immer die Stimmung eines entspannten Samstagnachmittags. Endlich Zeit für Dinge, für die sonst keine Zeit bleibt: Besuche bei Kunstschaffenden, Schriftsteller*innen und Musiker*innen, Literatur zum Lesen und Hören, DVDs und Blu-rays, Mode und Design, neue CDs vom Klassikmarkt. Das gibt es alles hier zum Nachhören, wann immer Sie möchten.

Podcastbild Udo Dahmen

Podcast Erklär mir Pop

In welchem politischen Kontext ist ein Song entstanden? Warum hat der Gitarrist das Solo so und nicht anders gespielt? Was macht die Band heute? Prof. Udo Dahmen, künstlerischer Direktor a.D. der Popakademie Mannheim und Berater für Popländ Baden-Württemberg erklärt jede Woche die Hintergründe eines großen Songs der Popmusikgeschichte.

Über uns

Über uns SWR Kultur am Samstagnachmittag

Samstagnachmittag - Wochenende: Endlich Zeit für Dinge, für die sonst keine Zeit bleibt: Besuche bei Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Musiker*innen, Literatur zum Lesen und Hören, DVDs und Blu-rays, Mode und Design, neue CDs vom Klassikmarkt. Dies alles begleitet von einer ungewöhnlichen Mischung von Musikgenres und -Stilen, von Klassik, Pop und Jazz.