Nase ist wichtiges Werkzeug

Giftige Pilze erkennen: Diese Tipps können Leben retten

Apps, Bücher oder KI können bei Pilzen helfen - aber sie können auch danebenliegen. Und ein Fehler ist hier im Zweifel tödlich.

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Thomas Regnery riecht an den Pilzen. Grüner Anis-Trichterling riecht stark nach Anis, andere nach muffigem Keller. Das hilft bei der Bestimmung. Man sollte aber zweimal hintereinander riechen, da am Anfang der typische Pilzgeruch oft dominiere.
Thomas Regnery riecht an den Pilzen: Er erkennt den Grünen Anis-Trichterling am Anisduft, andere Pilze erinnern eher an einen muffigen Keller.
Die typische Natterung am Stiel ist bei essbaren Riesenschirmlingen ein wichtiges Erkennungsmerkmal.
Die typische Natterung am Stiel ist bei essbaren Riesenschirmlingen ein wichtiges Erkennungsmerkmal.
Der Flaschen-Stäubling ist ein essbarer Pilz. Der rechte Pilz ist nicht mehr genießbar. Dies zeigt das kleine Loch im Pilz an.
Der Flaschen-Stäubling ist essbar. Der rechte Pilz ist nicht mehr genießbar - das zeigt das kleine Loch an der Spitze.
Lässt sich der Stiel wie ein Spargel auseinanderziehen und ist faserig-fleischig, dazu mit weißen Lamellen und einem fest angewachsenen Röckchen versehen, heißt es für Anfänger: Finger weg.
Lässt sich der Stiel wie ein Spargel auseinanderziehen, ist faserig-fleischig, hat weiße Lamellen und ein fest angewachsenes Röckchen, gilt für Anfänger: Finger weg!
Eine essbare Pilzgruppe erkennt man an den hellen, weißen bis gelblichen Lamellen. Zuerst wird geprüft, ob der Pilz Milch absondert. Tut er das nicht und lässt sich der Stiel ähnlich wie ein Apfelstück brechen, kann man vorsichtig ein kleines Stück probieren. Schmeckt es scharf, ist der Pilz nicht genießbar. Dies gilt nur bei sprödfleischigen Pilzen.
Eine essbare Pilzgruppe erkennt man an den hellen, weißen bis gelblichen Lamellen. Zuerst wird geprüft, ob der Pilz Milch absondert. Tut er das nicht und lässt sich der Stiel ähnlich wie ein Apfelstück brechen, kann man vorsichtig ein kleines Stück probieren. Schmeckt es scharf, ist der Pilz nicht genießbar. Dies gilt nur bei sprödfleischigen Pilzen.
Sind die Lamellen - wie hier - bereits wellig eingedrückt, ist der Pilz nicht mehr genießbar.
Sind die Lamellen - wie hier - bereits wellig eingedrückt, ist der Pilz nicht mehr genießbar.
Bevor man alle Pilze erntet, sollte man erst einmal prüfen, ob diese essbar sind. Ansonsten soll man sie stehen lassen.
Bevor man alle Pilze erntet, sollte man zuerst prüfen, ob sie essbar sind - sonst lässt man sie besser stehen.

Zum Glück gibt es ein paar einfache Grundregeln für Sammler. Dabei zählt nicht nur das Aussehen der Pilze, sondern auch der Geruch: Die Nase ist bei der Bestimmung ein wichtiges Werkzeug.

Brandscheid
Auch beim Transport ist Vorsicht geboten: In Plastiktüten oder Eimern beschleunigt sich der Verwesungsprozess.

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