Polizei ermittelt wegen Jagdwilderei

Freilaufender Hund reißt Reh in Mainz

Ein freilaufender Hund hat wohl im Mainzer Stadtteil Ebersheim ein Reh schwer verletzt. Es musste getötet werden. Die Polizei ermittelt jetzt wegen Jagdwilderei.

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Stand

Der Vorfall passierte nach Polizeiangaben bereits Mitte November. Ein Passant entdeckte zufällig das schwer verletzte Reh. Ein Jäger erlöste es von seinen Leiden. Die Polizei berichtet von zwei weiteren Fällen seit Oktober.

Zwei weitere Fälle von Jagdwilderei im Kreis

Auch in Mainz-Hechtsheim und in Ober-Olm (Kreis Mainz-Bingen) hätten mutmaßlich freilaufende Hunde Wildtiere schwer verletzt und sogar getötet. Die Polizei ermittelt in allen Fällen wegen Jagdwilderei. Laut Gesetz drohen den Haltern der Hunde bis zu drei Jahre Gefängnis.

Anleinpflicht für Hunde wegen Afrikanischer Schweinepest

Aber auch aus einem weiteren Grund müssen Menschen ihre Hunde anleinen. Zur Zeit grassiert in der Region die Afrikanische Schweinepest. Um zu verhindern, dass sich das hochansteckende Virus weiter ausbreitet, gilt in Mainz und im Kreis Mainz-Bingen eine Leinenpflicht für Hunde.

Die Polizei bittet Spaziergänger, verdächtige Beobachtungen in den drei Fällen zu melden. Wer ein verletztes Wildtier findet, soll sich an den Jagdpächter, die Ordnungsbehörde oder die Polizei wenden.

Kreis Bad Dürkheim

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