Wie die Polizei mitteilt, hatte die 34-Jährige einen gefälschten Reisepass vorgelegt. Dem zuständigen Sprachlehrer fiel das auf und er sprach sie darauf an. Im Verlauf des Gesprächs gab die Frau laut Polizei schließlich zu, dass sie den Test stellvertretend für eine Bekannte abgelegt hatte.
Das Zertifikat, dass man am Ende der Prüfung erhalte, könne unter anderem verwendet werden, um Dokumente wie zum Beispiel Aufenthaltstitel zu beantragen. Was die Frau, beziehungsweise deren Bekannte, wirklich mit dem Zertifikat vorhatte, ist jedoch unklar.
Immer wieder gefälschte Dokumente in Sprachschule
Der Sprachlehrer vermutet laut Polizei, dass es in der Sprachschule schon öfter solche Betrugsversuche gegeben habe. Zumindest bestehe der Verdacht, dass Prüfungen wiederholt durch Stellvertreter mit falschen Papieren abgelegt worden seien.
Um die Fälle überprüfen zu können, habe der Sprachlehrer der Polizei mehrere Kopien der mutmaßlich gefälschten Dokumente mitgegeben.
Polizei prüft noch Identität der beiden Frauen
Da die 34-Jährige nur den gefälschten Reisepass und keine eigenen Ausweisdokumente dabei hatte, überprüft die Polizei derzeit noch ihre Identität. Sie und ihre Bekannte müssen sich jetzt wahrscheinlich wegen Betrugs verantworten.