Die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit sind an diesem Wochenende in Speyer eher fließend. Zwischen historischen Flugzeugen, Autos und Raumfahrttechnik wimmelten am Samstag Jedi, Klingonen und Marsianer.
Treffpunkt für Cosplayer, Nerds und Familien
Das Technik Museum in Speyer ist erneut zum Treffpunkt der Science-Fiction- und Cosplay-Szene geworden. Die Veranstalter zählten rund 7.500 Menschen - viele von ihnen waren verkleidet und nutzten die Kulisse für Fotos und Begegnungen mit anderen Fans. Heute geht es weiter.
Die Veranstaltung ist für alle da, die sich für Science-Fiction interessieren. Cosplayer, Langzeitfans, aber auch ganze Familien sind am Start. Manche Kinder seien "völlig ausgestattet", mit Rüstung oder als Anime-Figur, so eine Museumssprecherin.
Von Star Wars über Star Trek sowie Anime- und Manga-Charakteren bis zu Superhelden aus den Universen von Marvel und DC: "An Kostümen ist fast alles da, was die Fangemeinde so hergibt", so die Sprecherin. Sogar bei den Außerirdischen herrsche Vielfalt: "Es kamen auch viele Aliens, von Klingonen bis Vulkanier."
Den deutschen Anakin Skywalker treffen
Aber es geht nicht nur um Kostüme, sondern auch um die Stimmen hinter bekannten Figuren. Mehrere Synchronsprecher sind vor Ort, darunter die deutschen Stimmen von Luke und Anakin Skywalker. Sie sollen einen Einblick in die Synchronsprech-Arbeit geben, lassen sich aber auch mit Fans fotografieren und geben Autogramme.
Das Treffen sei längst keine reine Veranstaltung nur für eingefleischte Science-Fiction-Fans, so die Sprecherin. Die Veranstaltung sei eher "wie ein Volksfest für Nerds", mit Ständen, Programm und vielem mehr.