Drei Messfahrzeuge der Feuerwehr führten Messungen im Stadtgebiet durch, erhöhte Werte wurden den Angaben zufolge jedoch nicht festgestellt. Vereinzelt kam es jedoch zu Rußniederschlägen im Stadtgebiet. Die Feuerwehr entnahm deshalb Proben, Ergebnisse dazu sollten in der kommenden Woche vorliegen. "Bis dahin sollen Gemüse und Früchte mit Rußniederschlag nicht verzehrt werden", warnte die Stadtverwaltung.
Brand auf einer Fläche von 300 Quadratmetern
Das Feuer war am Samstagmorgen ausgebrochen. Auf dem Auto-Schrottplatz in einem Gewerbegebiet an der Erbachstraße brannten bis zu sechs Meter hoch gestapelte alte Fahrzeuge. Eine Fläche von bis zu 300 Quadratmetern war betroffen.
Einsatz beendet
Nach 36 Stunden hat die Feuerwehr nach eigenen Angaben den Einsatzort verlassen. Die Einsatzkräfte waren die ganze Nacht über mit einer Brandwache vor Ort und mussten immer mal wieder aufflammende Glutnester ablöschen. Auch am Sonntag war die Brandwache noch auf dem Schrottplatz. Am Sonntagnachmittag liefen dann nach Angaben eines Feuerwehrsprechers nur noch Aufräumarbeiten.
Gasflasche platzt - Feuerwehrmann am Rücken verletzt
Die Feuerwehr hatte am Samstag neue Leitungen gelegt, um genug Wasser zu bekommen. Ein Feuerwehrmann sei bei den Löscharbeiten leicht verletzt worden, als durch die Hitze eine Gasflasche platzte. Er habe sich leicht am Rücken verbrannt, sagte ein Sprecher. Inzwischen sei der Mann aber schon wieder im Dienst, hieß es.
Infolge des Brandes wurden im Stadtteil Rheingönheim Brandgase freigesetzt. Die Feuerwehr warnte, es könne zu Geruchsbelästigungen und Sichtbehinderungen in den Stadtteilen Rheingönheim, Gartenstadt und Mundenheim kommen. Die Rauchwolke war am Morgen weithin sichtbar.
Anwohner sollten Fenster und Türen geschlossen halten
Die Warnapps Katwarn und Nina wurden ausgelöst. Zur Sicherheit sollten die Menschen auch am Nachmittag noch Fenster und Türen geschlossen halten und Lüftungen sowie Klimaanlagen ausschalten. Das betroffene Gebiet sollte weiträumig umfahren werden.
Zum Einsatz kamen außer der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen auch die Feuerwehren aus Mannheim und dem Rhein-Pfalz-Kreis sowie Messfahrzeuge der Feuerwehren Frankenthal und Kaiserslautern.