Nach Angaben der Polizei waren 19 Menschen in dem Bus, darunter auch Kinder. Insgesamt seien sieben Menschen leicht verletzt worden - zwei Erwachsene und fünf Kinder. Drei davon wurden laut Polizei zur Untersuchung und Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Ein Rettungshubschrauber war nach Angaben der Feuerwehr zwar vor Ort, wurde dann jedoch nicht benötigt.
Feuerwehrleute kannten das Unfallopfer
Für die 24-jährige Fahrerin des Autos kam jede Hilfe zu spät. Sie sei bereits am Unfallort gestorben. Besonders tragisch für die Einsatzkräfte: Einige der Feuerwehrleute aus Kastellaun kannten die verunglückte Frau. Die Einsatzkräfte seien daraufhin abgezogen worden und ins Feuerwehrgerätehaus zurückgekehrt, wie der Einsatzleiter der Feuerwehr, Markus Wittich berichtet. Dort wurden sie demnach von Notfallseelsorgern betreut.
B327 bei Kastellaun nach Unfall gesperrt
Wie genau es zu dem Unfall auf der Hunsrückhöhenstraße kommen konnte, ist bislang noch nicht geklärt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Sie ist auf der Suche nach Zeugen. Insbesondere bittet sie den Fahrer eines Kleintransporters, der laut Zeugen von der 24-Jährigen überholt wurde, sowie den oder die Fahrerin eines Wagens der hinter der 24-Jährigen fuhr, sich zu melden.
Die Strecke rund um den Unfallort auf der B327 war mehrere Stunden in beiden Fahrtrichtungen gesperrt und wurde erst am Nachmittag wieder freigegeben.