Wie der Kreis Mayen-Koblenz mitteilt, ist der Einsatz in den "Thürer Wiesen" beendet. Vor kurzem sei eine spezielle mobile Wasserfilteranlage zurückgebaut worden. Mit der Aktivkohlefilteranlage wurden nach dem Unfall laut Kreis Ölrückstände im Thürer Bach entfernt. Die Anlage sei nicht mehr nötig.
Weißstorch hat sich in "Thürer Wiesen" wieder angesiedelt
Mit der mobilen Wasserfilteranlage ist den Angaben zufolge die letzte Maschine im verseuchten Bereich des Naturschutzgebietes verschwunden. Zuvor waren bereits Ölsperren abgebaut worden. Auch für den Krufter Bach gibt die Verwaltung Entwarnung. Positiv sei, dass es auch in diesem Jahr in den "Thürer Wiesen" eine erfolgreiche Brut des Weißstorches gegeben habe. Vor ein paar Wochen seien drei Storchenkinder beringt worden.
Experten behalten "Thürer Wiesen" im Blick
Wie die Kreisverwaltung mitteilt, gibt es in den "Thürer Wiesen" keinen Handlungsbedarf mehr. Allerdings hätten die Untere Naturschutzbehörde und die Stiftung für Natur und Umwelt weiterhin ein Auge auf das betroffene Gebiet.
Ende Februar war in der Nähe des Naturschutzgebietes ein Tanklaster umgekippt und hatte tausende Liter Heizöl verloren. Die betroffenen Gebiete befinden sich zu beiden Seiten der L113. Auf der einen Straßenseite das bestehende Naturschutzgebiet "Thürer Wiesen". Dort weiden seit 2014 Karpatische Wasserbüffel. Die Einsatzkräfte konnten in diesem Bereich laut Kreis weitgehend verhindern, dass Öl eindringt.
Einzug der Wasserbüffel in betroffenes Gebiet weiter unklar
Auf der anderen Seite der Landstraße wurde das Gebiet von Öl verseucht. In diesem Bereich sollte das Naturschutzgebiet eigentlich vergrößert werden. Auch hier sollten - wie auf der anderen Straßenseite - bald Karpatische Wasserbüffel weiden, um zu verhindern, dass das Gelände verbuscht.
Doch obwohl die Kreisverwaltung weitgehend Entwarnung gibt, ist noch unklar, ob und wann Wasserbüffel auf der Fläche, die vom Öl verseucht war, weiden dürfen. Laut Verwaltung müssen dafür noch weitere Proben genommen und untersucht werden. Die bisherigen Boden- und Oberflächengewässerproben seien unauffällig.