Gefährdung des Luftverkehrs im Westerwald

Mann aus Niederfischbach soll Polizeihubschrauber geblendet haben

Die Polizei ermittelt gegen einen 57-jährigen Mann aus Niederfischbach im Westerwald wegen des Verdachts der Gefährdung des Luftverkehrs. Er soll am Donnerstagabend einen Polizeihubschrauber während eines Einsatzes mit einer Taschenlampe geblendet haben.

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Von Autor/in Christoph Bröder

Der Polizeihubschrauber war auf der Suche nach einer vermissten 89-jährigen Bewohnerin eines Seniorenwohnheims in Niederfischbach. Wie die Polizei mitteilt, wurde sie im Laufe des Donnerstagabends gefunden. Gegen 22 Uhr wurde die Besatzung des Hubschraubers vom Boden aus mit einer Taschenlampe geblendet. Polizisten am Boden konnten ihn ausfindig machen und identifizieren. Gegen ihn wird jetzt wegen des Verdachts der Gefährdung des Luftverkehrs ermittelt.

Polizeihubschrauber werden mehrmals im Jahr geblendet

Wie die Polizei weiter mitteilt, reicht bereits ein kurzes Anleuchten aus, um die Hubschrauberbesatzung zu blenden. Denn die fliegen im Dunkeln mit Nachtsichttechnik. Auch ein kurzer Lichtstrahl wird dadurch verstärkt. Laut Polizei kommt es mehrmals im Jahr vor, dass Hubschrauberbesatzungen mit Taschenlampen oder Lasern geblendet werden. Die müssen dann abdrehen und die Suche unterbrechen.

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