Verdacht des sexuellen Missbrauchs

Anklage gegen Priester vor Amtsgericht Montabaur zugelassen

Ab März muss sich ein Priester aus dem Westerwaldkreis vor dem Amtsgericht Montabaur verantworten. Ihm wird vorgeworfen, ein Kind sexuell missbraucht zu haben.

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Dem Mann wird laut Staatsanwaltschaft Koblenz vorgeworfen, im Jahr 2019 sexuelle Handlungen an einem Kind vorgenommen zu haben. Zuvor hatte die "Süddeutsche Zeitung" darüber berichtet. Die Anklage wurde vor dem Amtsgericht Montabaur erhoben. Die Gerichtsverhandlung gegen den Priester soll am 12. März 2025 beginnen.

Priester vom Bistum Limburg für ungeeignet befunden

Der Mann wurde laut dem Zeitungsbericht in Liechtenstein vom damaligen Vaduzer Erzbischof Wolfgang Haas zum Priester geweiht, obwohl er zuvor im Bistum Limburg als ungeeignet für den Priesterdienst befunden worden sei. Bistumssprecher Stephan Schnelle wird mit den Worten zitiert, der Mann habe "die Kriterien, die die Diözese Limburg an Kandidaten für den Priesterberuf stellt, nicht erfüllt".

Vorwurf des sexuellen Missbrauchs in Liechtenstein

In Liechtenstein sei der Deutsche jahrelang Gemeindepfarrer gewesen, so die "Süddeutsche Zeitung". Im Oktober 2019 seien jedoch Vorwürfe aufgekommen, er habe ein damals achtjähriges Mädchen im Pfarrhaus von Ruggell (Liechtenstein) sexuell missbraucht. Inzwischen lebt der Mann laut dem Zeitungsbericht wieder im Bistum Limburg - die Kirche habe ihm jedoch jegliche seelsorgerische Tätigkeit verboten.

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SWR