Gerichtsurteile, Bewährungsstrafen und Berufsbilder zwischen Reels und Urlaubsfotos: Das Oberlandesgericht Zweibrücken betreibt seit einigen Wochen den Social-Media-Kanal "pfalzjustiz". Die Entscheidung dafür sei nicht leicht gefallen, hieß es beim Jahrespressegespräch des Gerichts. Der Auftritt sei eine Gratwanderung: Die Justiz wolle modern informieren, ohne sich lächerlich zu machen.
Gerichte aus der Pfalz liefern Inhalte
Auf Instagram und Facebook erklären die Gerichte unter anderem aktuelle Entscheidungen und geben Einblicke in Berufe und ihren Arbeitsalltag. Auch komplizierte oder häufig kontrovers diskutierte Themen sollen verständlich aufbereitet werden. Neben dem OLG Zweibrücken liefern Gerichte aus den Landgerichtsbezirken Zweibrücken, Kaiserslautern, Landau und Frankenthal Inhalte.
Zusätzliches Personal wurde dafür nicht eingestellt. Eine neu geschaffene Stabsstelle koordiniert allerdings die Beiträge neben den bisherigen Aufgaben. Mehr als 500 Menschen folgen "pfalzjustiz" bereits. Bis zum Jahresende sollen es 1.000 werden.