Schon um 2.47 Uhr am Neujahrsmorgen kam der kleine Radostin in Kaiserslautern zur Welt - gut 3.200 Gramm schwer und 51 Zentimeter groß. Mutter und Kind seien wohlauf, teilte das Westpfalz-Klinikum mit. Radostin bedeutet so viel wie "der, der Freude bringt."
Keine typischen Silvesterverletzungen im Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern
Ansonsten verlief die Silvesternacht in der Notaufnahme des Klinkums nach Angaben des Leitenden Arztes der Notaufnahme in Kaiserslautern "außergewöhnlich ruhig". Man habe keine "silvestertypischen Verletzungen" durch Böller oder Raketen behandeln müssen. Es sei deutlich ruhiger gewesen als in Silvesternächten der vergangenen Jahre - "fast wie ein normales Wochenende", so der Notarzt.
Feuerwehr mit größerem Einsatz in Kaiserslautern
Die Feuerwehr in Kaiserslautern hatte ihren größten Einsatz bereits vor der Silvesternacht: Am Nachmittag hatte im Stadtteil Erzhütten eine Gartenlaube aus bisher ungeklärter Ursache gebrannt. Das Feuer griff auch auf das Einfamilienhaus daneben über. Nach Angaben des Innenministeriums entstand ein Schaden von rund 200.000 Euro - die zwei Bewohner kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus, konnten aber schnell wieder entlassen werden.
Ansonsten vermeldet die Feuerwehr in der Westpfalz 18 Einsätze während der Silvesterfeierlichkeiten. Dabei habe es sich aber um "normale Einsätze" gehandelt - etwa brennende Hecken oder Mülltonnen durch verirrte Silvesterböller. Alle Brände hätten aber schnell wieder gelöscht werden können.
Polizei bezeichnet Silvester in der Westpfalz "friedlich"
Auch für die Polizei in der Westpfalz verlief die Silvesternacht "weitestgehend friedlich". Man habe nur wegen alkoholbedingter Streitigkeiten und einiger weniger Körperverletzungen ausrücken müssen. Dabei sei niemand schwer verletzt worden.