Blog: SWR Studio Kaiserslautern wird 80, Katzenauffangstation Trippstadt päppelt Baby-Katzen auf, Zugausfälle rund um Kaiserslautern
Was passiert in der Heimat? In unserem Blog finden Sie News und Geschichten aus der Region Kaiserslautern, Pirmasens, Zweibrücken, Kusel, Baumholder und Donnersberg.
++ Das SWR Studio Kaiserslautern feiert 80. Jubiläum ++
Das SWR Studio Kaiserslautern feiert 2026 seinen 80. Geburtstag und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Gegründet 1946, entwickelte sich das Studio von einem improvisierten Sendestandort zu einem der modernsten Funkhäuser der Nachkriegszeit.
In den acht Jahrzehnten hat das Studio einige Veränderungen erlebt und Herausforderungen gemeistert – von der drohenden Orchester-Auflösung in den 1970er Jahren bis hin zur Umstellung auf digitale Formate in jüngerer Zeit. Bis heute bleibt der Auftrag des SWR Studios unverändert: die Menschen in der Region zu informieren und zu unterhalten.
++ Katzenauffangstation Trippstadt päppelt Baby-Katzen auf ++
Die Katzenauffangstation "Stubentiger in Not" in Trippstadt kann sich ab sofort besser um Katzenbabys kümmern. Der Verein hat ein spezielles Zimmer eingerichtet für Katzenbabys, die von ihrer Mutter verstoßen wurden. In dem sogenannten Inkubatorzimmer werden die kleinen Kätzchen per Hand mit der Flasche gefüttert und aufgepäppelt. Zwei Heizstrahler sorgen für konstante 30 Grad, da niedrigere Temperaturen für die empfindlichen Babys gefährlich sein könnten. Sobald die Katzen etwa drei Wochen alt sind, dürfen sie das Zimmer verlassen und zu den erwachsenen Katzen umziehen. Das neue Zimmer hat rund 6.500 Euro gekostet, größtenteils finanziert durch Spenden. Nach Ostern sollen die ersten Katzenbabys einziehen und von der besonderen Betreuung profitieren.
++ Auf der Gartenschau Kaiserslautern blüht es ++
Die Gartenschau in Kaiserslautern hat seit letzter Woche wieder geöffnet – und es gibt gleich zwei gute Nachrichten.
Erstens: In diesem Jahr machen die Rehe keine Probleme. Anders als im letzten Jahr, als sie fast alle Blumen gefressen haben. Experten vermuten, dass damals schlicht zu wenig anderes Futter verfügbar war.
Zweitens: Die Frostnächte der letzten Tage haben den Pflanzen kaum geschadet. Laut der Parkleitung gibt es nur leichte Schäden durch die Kälte. Die Besucher können sich also weiterhin auf viele bunte Blüten in der Gartenschau freuen.
++ Pirmasens sucht Sprachlotsen ++
Die Stadt Pirmasens sucht derzeit ehrenamtliche Sprachlotsen, um Geflüchteten das Ankommen in Deutschland zu erleichtern. Die freiwilligen Helfer sollen den Geflüchteten nicht nur beim Deutschlernen helfen, sondern sie auch im Alltag unterstützen – etwa bei Behördengängen oder anderen Herausforderungen.
Gesucht werden vor allem Menschen mit afghanischem, arabischem, somalischem, russischem oder ukrainischem Hintergrund. Aber auch pensionierte Lehrkräfte oder Studierende sind herzlich eingeladen, sich für das Ehrenamt bei der Stadt zu melden.
Am Montag, 27. April 2026, findet ein Info-Abend im Quartiersbüro P11 statt. Ab 18 Uhr können Interessierte unverbindlich mit Integrationsmanager Rüdiger Dahl ins Gespräch kommen. Er steht für Fragen und Auskünfte zur Verfügung. Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung bis Dienstag, 21. April, gebeten - entweder telefonisch unter der Rufnummer 06331/877142 oder per E-Mail unter hilfe@pirmasens.de.
++ Ostermarsch in Kaiserslautern ++
Heute findet in Kaiserslautern der traditionelle Ostermarsch für Frieden statt. Start ist um 11 Uhr am Schillerplatz, von wo aus die Demonstrierenden durch die Innenstadt ziehen. Gegen 11:30 Uhr ist am Schillerplatz eine große Kundgebung geplant.
Die Teilnehmer fordern vor allem einen sofortigen Waffenstillstand und ernsthafte Verhandlungen im Ukraine-Krieg. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Air Base Ramstein. Die Protestierenden fordern, dass die Basis nicht länger als Steuerungszentrum für US-Drohneneinsätze genutzt wird. Der Ostermarsch wird von einem breiten Bündnis organisiert, darunter die Friedensinitiative Westpfalz, die Partei "die Linke" und die Gewerkschaft GEW.
++ FCK empfängt Fortuna Düsseldorf auf Betzenberg ++
In der 2. Fußball-Bundesliga empfängt der 1. FC Kaiserslautern heute Fortuna Düsseldorf auf dem Betzenberg. Rund 47.600 Fans werden im Stadion erwartet. Der FCK will sich nach der deutlichen Niederlage im letzten Spiel mit einem Sieg bei den eigenen Anhängern rehabilitieren. Aktuell stehen die Roten Teufel auf Platz sieben der Tabelle und spielen weder um den Auf- noch um den Abstieg.
Für Düsseldorfs Trainer Marcus Anfang ist es ein besonderes Spiel. Er kommt erstmals seit seiner Zeit als Trainer bei den Roten Teufeln auf den Betzenberg zurück. Seine Mannschaft kämpft weiterhin gegen den Abstieg. FCK-Coach Thorsten Lieberknecht erwartet deshalb ein intensives und hart umkämpftes Spiel.
++ Zugausfälle: Probleme bei Anreise zu FCK-Spiel ++
Bahnreisende in der Westpfalz müssen aktuell mit Zugausfällen rechnen – besonders Fans, die heute zum Heimspiel des FCK gegen Fortuna Düsseldorf wollen.
Zwischen Neustadt an der Weinstraße und Kaiserslautern fahren wegen Bauarbeiten bis Montag keine Züge. Auch die Alsenzbahn sowie die Strecken ins Lautertal, nach Pirmasens und Kusel sind betroffen, da zeitweise die Ein- und Ausfahrt am Hauptbahnhof Kaiserslautern gesperrt ist. Zwar gibt es Ersatzbusse, doch deren Fahrpläne können sich täglich ändern. Der Zweckverband ÖPNV rät FCK-Fans, auf andere Verkehrsmittel auszuweichen, da die Busse voraussichtlich überfüllt sein werden. Die Bauarbeiten dauern laut Bahn bis zum 10. April an. Aktuelle Infos zu den Fahrzeiten gibt es online bei der Deutschen Bahn.
++ Mutmaßliche Brandstiftung in Baumholder ++
In der Nacht hat es in einem leerstehenden Haus in Baumholder gebrannt. Die Polizei vermutet, dass ein Unbekannter eine Matratze angezündet hat. Ein Anwohner bemerkte den Rauch und alarmierte die Feuerwehr, die den Brand schnell löschen konnte. Es blieb bei geringem Schaden, verletzt wurde niemand. Die Polizei Baumholder ermittelt nun wegen Brandstiftung und bittet die Bevölkerung um Hinweise.
++ Frühjahrsputz und Frühlingsgefühle im Zoo Kaiserslautern ++
Kleine bunte Wellensittiche, ein Baby-Känguru, Mini-Erdmännchen und eine Rallye. Das erwartet Zoobesucher zu Ostern im Zoo Kaiserslautern. Bis dahin heißt es: Frühjahrsputz! Und da war im Zoo ganz schön was los.
++ Pfälzerwaldhütten starten in die neue Saison ++
Viele Pfälzerwaldvereinshütten starten zu Ostern in die neue Saison. In der Südwestpfalz ist zum Beispiel das Wanderheim Dicke Eiche bei Hauenstein geöffnet. Auch die Stockwaldhütte im Pirmasenser Stadtteil Winzeln hat geöffnet und will mit neuem Team und pfälzischer Küche bei den Wanderern punkten. Hoffnungsfroh auf die Saison blickt auch der Betreiber der Igelborner Hütte bei Winnweiler im Donnersbergkreis. Und auch der Pfälzerwaldverein in Imsbach steht mit der Kupferberghütte in den Startlöchern. Ab Montag können Besucher dort bei schöner Aussicht essen und trinken.
++ ZW: Aufklärung des Skandals bei den Fallschirmjägern verzögert sich ++
Das Zweibrücker Fallschirmjägerregiment steht wegen Vorwürfen zu sexuellen Übergriffen, Rechtsextremismus und Drogenmissbrauch im Mittelpunkt eines Skandals, der seit Jahresbeginn Schlagzeilen macht. Obwohl die Bundeswehr ursprünglich plante, die Vorfälle bis Ostern weitgehend aufzuklären, wird sich das Ganze wohl länger hinziehen.Auf Anfrage des ARD-Hauptstadtstudios sagte ein Sprecher des Heeres, dass es derzeit 59 Beschuldigte gebe, von denen bereits 16 Soldaten entlassen wurden. Weitere Entlassungen sind beantragt, und 19 Fälle wurden an die Staatsanwaltschaft übergeben. Ein Abschlussbericht ist in Arbeit, doch die Aufklärung zieht sich länger hin als gedacht. "Es gibt sicherlich Zielmarken, die man einhalten möchte", so Mitko Müller vom Verteidigungsministerium bei der Regierungspressekonferenz gestern. Aber: Die Aufklärung sei auch Sache der Justiz. Strafverfolgung sei nicht terminierbar. Das Verteidigungsministerium betonte, dass eine gründliche und konsequente Untersuchung oberste Priorität habe, auch wenn dies mehr Zeit erfordere. Heereschef Christian Freuding hat sich bereits mit Kommandeuren vor Ort ausgetauscht und plant, noch in diesem Monat eine Zwischenbilanz zu ziehen. Ziel sei es, eine neue Führungskultur zu etablieren. Neben personellen Konsequenzen hat die Bundeswehr eigenen Angaben zufolge erste organisatorische Maßnahmen ergriffen, wie die Verstärkung der Dienstaufsicht, um aus den Vorfällen Lehren zu ziehen.
++ Handwerker in der Pfalz leiden unter hohen Öl- und Spritpreisen ++
Die Handwerksbetriebe in der Pfalz leiden unter den steigenden Öl- und Spritpreisen in Folge des Irankrieges. Das berichtet die Handwerkskammer. Besonders im Bau-, Sanitär- und Elektrobereich würden die Betriebe die hohen Kosten direkt spüren. Grund: die Mitarbeiter aus diesen Branchen sind viel unterwegs. Daher wirke sich jeder Preisanstieg beim Sprit sofort aus. Viele Betriebe würden derzeit versuchen, ihre Tourenplanung zu modifizieren oder insgesamt weniger zu fahren. Die gestiegenen Preise werden der Handwerkskammer zufolge langfristig auch die Kunden spüren. Das wiederum könne dazu führen, dass weniger Aufträge vergeben werden, Betriebe vorsichtiger investierten und die Jobs im Handwerk weniger würden
++ Über Ostern keine Züge zwischen Kaiserslautern und Neustadt ++
Zu Ostern wird es keine Zugverbindungen zwischen Neustadt und Kaiserslautern geben. Dem Nahverkehrszweckverband zufolge fallen zwischen Karfreitag und Ostermontag wegen Bauarbeiten sämtliche Regionalexpresszüge und S-Bahnen aus. Es wird auch nicht genug Ersatzbusse geben, weil auch auf anderen Strecken im Bereich Kaiserslautern gebaut wird. Daher empfiehlt der Zweckverband gerade den Fußballfans, die am Samstag auf den Betzenberg zum Spiel des 1. FCK gegen Düsseldorf möchten, sich eine andere Fahrtmöglichkeit nach Kaiserslautern zu suchen.
++ Jugendlicher in Eisenberg von drei jungen Männern überfallen und verletzt ++
Mehrere unbekannte Jugendliche haben gestern Abend in Eisenberg im Donnersbergkreis einen anderen Jugendlichen angegriffen und verletzt. Der Polizei zufolge wurde der Jugendliche gegen 18 Uhr an einer Bushaltestelle an der Jakob-Schiffer-Straße in Eisenberg von zwei unbekannten jungen Männern angesprochen. Ein dritter junger Mann soll das Ganze beobachtet haben. Die beiden Haupttäter forderten das Handy des Jugendlichen. Dabei haben sie ihn bedroht. Das opfer ist zunächst weggelaufen, sei aber von den Tätern verfolgt, überwältigt und angegriffen worden. dabei hat sich der Jugendliche verletzt. Als ein Passant dazugekommen ist, sind die Angreifer sind geflüchtet. Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls und hat die folgenden Personenbeschreibungen veröffentlicht:
Täter 2: circa 16 - 17 Jahre alt, etwas größer als Täter 1, schmaler als Täter 1, schwarze lockige Haare, leichter Oberlippenbart, dunkelblaue Jeans, schwarzer Hoodie, grauer Tunnel-Ohrring am linken Ohr
Täter 3: circa 20 Jahre alt, etwa 1,90m groß, normale Statur, schwarze wellige Haare, schwarzer Vollbart, schwarzes Oberteil, schwarze Jogginghose
++ Grünschnittsammelstellen in der Westpfalz geöffnet ++
Die Grünschnittsammelstellen in der Westpfalz sind wieder geöffnet. Dort darf nur Grünes aus dem Garten - also Rasenschnitt, Laub, Pflanzenreste oder auch kleinere Baumstämme - abgegeben werden. nicht gestattet ist es, dort Bauschutt, Erde, Steine, Holzzäune, Grabschmuck oder auch Bioabfall und Topfpflanzen mit Erde abzuladen. Außerdem darf kein Grünschnitt abgegeben werden, wenn im Garten beispielsweise die Raupen des Buchsbaumzünslers zugeschlagen haben. Hintergrund ist, dass sich der Schädling nicht weiterverbreitet. So muss beim Wertstoffhof der Zentralen Abfallwirtschaft in Kaiserslautern vorher angemeldet werden, wenn man Grünschnitt aus einem mit Schädlingen befallenen Garten abgeben will. Sammelstellen für Grünabfall gibt es in der gesamten Westpfalz. Der Grünschnitt wird gesammelt, geschreddert und in Kaiserslautern zum Beispiel auch zu Brennstoff oder Kompost und Blumenerde verarbeitet.
++ KL: Baustelle an Eisenbahnvisadukt soll nach 13 Jahren fertig werden ++
Die Großbaustelle am und um das Eisenbahnviadukt in Kaiserslautern soll dieses Jahr fertig werden. Der Stadt zufolge gehen die Bauarbeiten zwischen Trippstadter und Logenstraße Mitte April weiter. Es wird noch die Straße erneuert und ein Radweg gebaut. Außerdem sollen neue Parkbuchten entstehen. Bis September soll dann nach 13 Jahren Bauzeit alles fertig sein. Die Kosten für das Projekt liegen bei 52 Millionen Euro.
++ Tunnelsanierung auf B10 im Zeitplan ++
Die Tunnelsanierung auf der B10 bei Annweiler liegt bisher im Zeitplan. Dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) zufolge kann die Straße am 10. Mai wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Sanierungsarbeiten kaufen seit rund einem Monat. Dabei wurde unter anderem die Brandmeldeanlage ausgetauscht. Außerdem sind digitale Anzeigentafeln an den Tunnelportalen angebracht worden. Die Hälfte der Autos und ein Drittel der Lastwagen, die normalerweise die B10 nutzen, fahren laut LBM derzeit die Umleitungsstrecke über Annweiler und Rinnthal. Dort haben Polizeibeamte in den vergangenen vier Wochen hunderte Lastwagen zurückschicken, weil die Umleitungsstrecke in erster Linie für Anwohner und den regionale Lieferverkehr vorgesehen ist.
++ Radfahrer in Eisenberg schwer verletzt ++
Auf der B47 bei Eisenberg in der Pfalz hat es gestern Abend einen schweren Unfall gegeben. Der Polizei zufolge ist ein Fahrradfahrer an einer Einmündung zum Radweg mit einer Rollerfahrerin zusammengestoßen. Bei der Kollision ist der Radfahrer schwer verletzt worden. Die Rollerfahrerin kam mit leichten Verletzungen davon. Während der Unfallaufnahme gab es kurzzeitig Verkehrsbehinderungen auf der Bundesstraße.
++ Das Wetter: erst sonnig, später wolkig ++
Nach der klaren, teils frostigen Vollmondnacht scheint heute am Tage verbreitet die Sonne. Zum späten Nachmittag ziehen allmählich aber immer dichtere Wolken auf. Die Temperatur steigt kräftig an: Maximal 11 Grad werden es heute in Leimen und 15 Grad in Hornbach. Dazu weht schwacher Wind. Die weiteren Aussichten: Morgen und Samstag zeitweise dichte Wolken, vereinzelt Regen. Zwischendurch Sonne. Nachts nicht mehr so kalt.
Blüten im Blumenbeet Gartenschaugelände Kaiserslautern
SWR
++ Ausflugstipps zu Ostern in der Westpfalz ++
Die Feiertage und die Ferien rund um Ostern sind ideal für Unternehmungen. Hier ein paar Tipps für Ausflüge um Kaiserslautern:
++ Wäsche-Sammlung für die Aktion "Lautrer Schatten" ++
Der Verein KlimaLautern sammelt am kommenden Dienstag Stoffspenden für das Klimaprojekt "Lautrer Schatten". Im Juni soll neben der Tourist-Info in Kaiserslautern eine Metallkonstruktion aufgebaut werden, an der Stofflaken befestigt werden. Diese sollen an heißen Sommertagen für Schatten sorgen und den Aufenthalt in der Stadt angenehmer machen. Gesucht werden vor allem weiße Tischdecken und Bettwäsche. Wer etwas spenden möchte, kann die Textilien am Dienstag zwischen 15:30 und 18:00 Uhr im Mehrgenerationenhaus in Kaiserslautern abgeben.
++ Neue Attraktionen in Pfalzcard aufgenommen ++
Pünktlich zur Tourismussaison gibt es mit der Pfalzcard in der Pfalz neue kostenlose Angebote für Urlauber. Gäste von 130 Unterkünften erhalten die Karte bei einer Übernachtung gratis. Sie ermöglicht kostenlose Fahrten mit Bussen und Regionalbahnen im VRN sowie freien Eintritt zu fast 150 Attraktionen wie Burgen, Museen und Schwimmbädern. Neu in diesem Jahr sind unter anderem Burg- und Stadtführungen, eine Weinbergführung und ein Besuch der Therme Bad Dürkheim. Einheimische können die Pfalzcard für 159 Euro kaufen, allerdings ohne Nahverkehrsticket.
++ OB will "Zweibrücker Liste" überarbeiten ++
Der Zweibrücker Oberbürgermeister Marold Wosnitza (SPD) will im Stadtrat über eine mögliche Überarbeitung der "Zweibrücker Liste" sprechen. Diese regelt, welche Waren rund um die Innenstadt verkauft werden dürfen, um dortige Händler zu schützen. Hintergrund ist ein Leerstand im Stadtteil Niederauerbach: Offenbar wollte dort ein Restpostenhändler einziehen, durfte aber wegen Überschneidungen mit dem Innenstadt-Angebot nicht. Wosnitza hält die Liste für veraltet und will sie prüfen lassen. Ein Termin für die Beratung im Stadtrat steht noch nicht fest.
++ Elmsteiner Tal ab Karfreitag für Motorräder gesperrt ++
Das Elmsteiner Tal ist ab Karfreitag bis Ende Oktober wieder für Motorräder gesperrt - und zwar an allen Wochenenden und Feiertagen. Hintergrund sind die vielen Unfälle, die dort vor der Einführung der Maßnahme 1994 gezählt wurden. Der Kreisverwaltung Bad Dürkheim zufolge hat es in den zehn Jahren vor der Sperrung in den Sommermonaten knapp 180 Motorradunfälle mit neun Toten und 165 Verletzten gegeben. 2024 wurden dagegen nur vier Unfälle gezählt, davon drei an Wochentagen. Eine Statistik für 2025 liegt bisher nicht vor.
++ So stehen die Lauterer zur neuen Spritpreisregelung ++
Seit heute gilt die neue Spritpreisregelung der Bundesregierung. Heißt: die Tankstellen dürfen die Benzinpreise nur noch einmal am Tag erhöhen - und zwar um zwölf Uhr mittags. Wir haben die Autofahrer in kaiserslautern gefragt, was sie von der neuen Regelung halten und ob sie in Zukunft immer nur vor zwölf Uhr tanken werden.
++ Schwerer Arbeitsunfall in Kaiserslautern ++
In Kaiserslautern hat es heute Morgen einen schweren Arbeitsunfall gegeben. Dabei ist ein Mann lebensgefährlich verletzt worden. Der Feuerwehr zufolge stürzte der Mann von einem Balkon im zweiten Stock etwa sieben Meter in die Tiefe. Die Polizei versucht derzeit herauszufinden, warum der Unfall passiert ist.
++ Jugendliche im Kreis Kusel werden nach ihrer Meinung gefragt ++
Der Kreis Kusel will mit einer Umfrage herausfinden, wie er attraktiver für junge Leute werden kann. Bis zum 19. April können junge Menschen zwischen 12 und 25 Jahren daher an einer Online-Umfrage teilnehmen. Abgefragt werden unter anderem die Themen, die den jungen Leuten für ihre Zukunft wichtig sind. Außerdem sollen sie angeben wie wohl sie sich im Kreis Kusel fühlen. Der Fragebogen ist anonym und dauert etwa zehn Minuten. Die Ergebnisse sollen bei der Kreisentwicklung berücksichtigt werden. Die Umfrage finden sie hier.
Der Löwe Erion aus der Wildtierstation in Maßweiler in der Südwestpfalz ist gestorben. Bei einer Routineuntersuchung, die bei Raubkatzen grundsätzlich unter Vollnarkose durchgeführt werden muss, habe der Löwe einen Herz-Kreislauf-Zusammenbruch erlitten. Sechs anwesende Tierärzte hätten vergeblich versucht, das Leben des Löwen zu retten. Da sich das Tier nach seiner Rettung aus schlechter Haltung in Albanien in der Südwestpfalz zusehends erholt hatte, gehen die Tierpfleger davon aus, dass es bei dem Löwen unentdeckte Vorerkrankungen gegeben haben muss. Erste Untersuchungen hätten bereits Hinweise auf Veränderungen im Bereich des Schädels, der Halswirbelsäule und an den Nieren gegeben. Weitere Untersuchungen sollen jetzt folgen.
++ Polizei erwischt auf B10 im Queichtal weitere Lkw ++
Gestern hat die Polizei sieben Lastwagen zurückgeschickt, die illegal auf der Umleitungsstrecke der B10 unterwegs waren. Die Fahrer mussten jeweils 100 Euro Bußgeld bezahlen. Lediglich drei kontrollierte Lkw waren legal auf der Strecke unterwegs. Derzeit werden zwei Tunnel auf der B10 bei Annweiler saniert, daher wird der Verkehr im Moment durch Annweiler und Rinnthal umgeleitet. Allerdings dürfen Fahrzeuge, die über 7,5 Tonnen wiegen, die engen Straßen nicht befahren, außer sie gehören Anwohnern.
Schokohasen und Schokoeier sind in diesem Jahr deutlich teurer als zuvor. Den herstellern zufolge haben die gestiegenen Preise dazu geführt, dass die Kunden deutlich weniger Schokoladen gekauft haben als sonst. Außerdem würden sie jetzt kleinere und damit günstigere Schokohasen kaufen, so der Geschäfstführer von Wawi aus Pirmasens. Der Grund: Osterprodukte seien in diesem Jahr fast doppelt so teuer wie die Weihnachtsschokolade, die noch vor wenigen Monaten verkauft wurde. Auch das Schokoladengeschäft Lindt im Outlet in Zweibrücken bestätigt, dass das Ostergeschäft schleppend angelaufen ist. Auch das Schokowunderland in Waldmohr habe seine Preise erhöhen müssen, die Nachfrage sei hier aber immer noch sehr hoch, sagte der Chef. Obwohl der Kakaopreis inzwischen wieder gesunken ist, ist die Osterschokolade teuer. Das liegt daran, dass Hasen und Co schon vor einem halben Jahr produziert wurden - und da war der Kakaopreis noch sehr hoch.