Zwei Jahre hat der Bau gedauert

Schmieden wie im Mittelalter: Bei Trippstadt wird ein Wasserrad aufgebaut

Im Karlstal bei Trippstadt wird ein Wasserrad aufgebaut. Dieses Wasserrad ist Teil eines sogenannten Hammerwerks.

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Das selbstgebaute Wasserrad hat einen Durchmesser von mehr als fünf Metern und soll später drei Hämmer antreiben, mit denen geschmiedet werden kann, wie im Mittelalter.
Das Wasserrad hat der Eigentümer des Grundstücks bei Trippstadt in Eigenregie gebaut, zusammen mit einem Schlosser. Insgesamt rund zwei Jahre hat der Bau gedauert. Privat/ Vincent Verschoor
Das selbstgebaute Wasserrad hat einen Durchmesser von mehr als fünf Metern und soll später drei Hämmer antreiben, mit denen geschmiedet werden kann, wie im Mittelalter.
Das neue Wasserrad hat einen Durchmesser von mehr als fünf Metern und hat rund 40.000 Euro gekostet. Privat/ Vincent Verschoor
Mit Hilfe von Spanngurten und einem Kran wird das Wasserrad abgesenkt.
Das Wasserrad wird durch einen Kran und mit jeder Menge Teamarbeit zwischen der Halle und den Sitzgelegenheiten abgesenkt.
Millimeterarbeit - das Wasserrad mus genau an seinem Platz sitzen.
Millimetergenau wird das Wasserrad an seinem Standort eingesetzt.
Vor dem Café Unterhammer wird das Wasserrad zurecht gestemmt.
Mit Holz wird das Wasserrad vor dem Café Unterhammer zurecht gestemmt.
Nach zwei Jahren steht das Wasserrad nun an seinem Platz.
Das Wasserrad steht nach zwei Jahren Bau- und Planungszeit endlich an seinem Platz.
Vor dem Café Unterhammer liegt ein kleiner See, auf den die  Gäste blicken können.
Malerisch gelegen: In unmittelbarer Nachbarschaft des Wasserrads liegt das Café Unterhammer.

Ein Hammerwerk ist so etwas wie eine alte Schmiede. Dieses Wasserrad soll sich drehen und damit künftig drei Hämmer bewegen, mit denen geschmiedet werden kann, wie im Mittelalter. Die Idee dazu hatte der Eigentümer des Grundstücks. Er hat auch die Halle wieder aufgebaut, in der damals schon das Hammerwerk untergebracht war. Darin sollen künftig auch weitere alte Schmiede- und Handswerksgeräte ausgestellt werden. Das Wasserrad hat er zusammen mit einem Schlosser in Eigenregie gebaut. Insgesamt zwei Jahre habe es gedauert und rund 40.000 Euro gekostet. Mehr als fünf Meter Durchmesser hat das neue Rad. Es wird noch etwas dauern, sagt er, aber langfristig sollen für Interessierte authentische Schmiedekurse angeboten werden. Die Halle wird außerdem als Veranstaltungshalle genutzt, in der auch Konzerte stattfinden.