Die Leidenschaft für seinen Job am Nürburgring hat Jorg Hennig nach wie vor. Seit Anfang des Jahrtausends sitzt er bei Rennen auf dem Ring in seiner Kabine und begleitet sie mit seiner Stimme. "Der Fahrer ist im Tunnel. Aber auch ich persönlich bin in einem Tunnel und haben Riesenfreude die Rennen zu kommentieren", erklärt Hennig. Mit seiner Faszination versucht er Woche für Woche die Menschen am Nürburgring am Rennen und den Geschichten dahinter ganz nah teilhaben zu lassen.
Der Fahrer ist im Tunnel. Aber auch ich persönlich bin in einem Tunnel und habe eine Riesenfreude, die Rennen zu kommentieren.
Der erste besondere Moment, gibt Hennig zum Besten, beim Truck Grand Prix im Jahr 2000 war es zu neblig fürs Qualifikationstraining. So kommentierte Hennig eben eine Dreiviertelstunde die mit abgeschaltetem Motor stehenden Trucks.
Lokalmatador chancenlos im diesjährigen Rennen
Sascha Lenz, der aus Neuwied stammende Lokalmatador, musste sich dann im diesjährigen Truck Grand Prix-Rennen auf dem Nürburgring am Ende dem amtierenden Europameister Norbert Kiss aus Ungarn geschlagen geben. Er baut damit seine Führung in der Tabelle um die Meisterschaft weiter aus.
Nach dem Rennen endet auch für Hennig das Tag. Doch der würde sich am liebsten sofort wieder in die Arbeit stürzen und das kommende Renn-Wochenende vorbereiten: "Man kommt heim, wo jeder sagt, boah, jetzt mal Ruhe haben ch würde am liebsten wieder mit der Vorbereitung fürs nächste Wochenende beginnen. Es ist einfach eine Faszination, die mich begleitet."