Steuerstrafverfahren eingeleitet

Reserveräder voll mit Zigaretten: Zoll zieht in Dornstadt einen Schmuggler aus dem Verkehr

Bei einer Kontrolle nahe Dornstadt entdeckte der Zoll 25.000 Zigaretten in Reserverädern eines Lkw. Der Schmuggel fiel durch einen Scan auf. Es wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet.

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Von Autor/in Peter Schmid

Die Beamten des Hauptzollamts Ulm staunten wohl nicht schlecht, als sie bei einer Routinekontrolle auf der B10 bei Dornstadt (Alb-Donau-Kreis) ein ungewöhnliches Schmuggelversteck entdeckten. In den Reserverädern eines Lastwagens aus der Türkei fanden sie insgesamt 25.000 unversteuerte Zigaretten. Ein auffälliges Röntgenbild hatte den Schmuggler überführt.

Dieser Scan kam den Zollbeamten verdächtig vor: Statt Luft im Reifen erkennt man Zigarettenpackungen.
Dieser Scan kam den Zollbeamten verdächtig vor: Statt Luft im Reifen erkennt man Zigarettenpackungen. Zoll

Unversteuerte Zigaretten auf dem Weg nach Paris

Der Lastwagen war mit Möbeln beladen und auf dem Weg nach Paris, als er von den Zollbeamten angehalten und genauer untersucht wurde. Nachdem das Röntgenbild der Reifen auffällig war, wurden die Räder in einer Werkstatt von der Felge getrennt. Dort kamen dann 125 Stangen Zigaretten zum Vorschein.

Der 40-jährige Fahrer musste vor Ort eine Tabaksteuer in Höhe von 5.200 Euro sowie eine Strafsicherheit von 2.400 Euro zahlen. Doch damit nicht genug: Gegen ihn wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet, das weitere Konsequenzen nach sich ziehen könnte.

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Peter Schmid
SWR-Aktuell Redakteur Peter Schmid

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