2014 in Ulm verurteilt

Mann reist trotz Haftbefehl wieder nach Deutschland ein - und wird direkt verhaftet

Bereits 2014 ist ein 38-Jähriger wegen versuchten Mordes verurteilt worden. Nachdem er einen Teil seiner Strafe verbüßt hatte, wurde er abgeschoben. Trotz einer Belehrung reiste er wieder ein.

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Die Bundespolizei hat am Mittwoch an der A93 bei Kiefersfelden in Bayern einen 38-Jährigen festgenommen. Laut Polizei stellten die Beamten bei der Kontrolle eines Fahrzeugs fest, dass gegen den Beifahrer ein Haftbefehl vorlag.

Bereits 2014 wegen versuchten Mordes verurteilt

Das Landgericht Ulm hatte den heute 38-Jährigen bereits im Jahr 2014 zu einer sechsjährigen Freiheitsstrafe wegen versuchten Mordes verurteilt. Nachdem er einen Teil der Haft in einer baden-württembergischen Justizvollzugsanstalt verbüßt hatte, wurde er in seine Heimat - den Kosovo - abgeschoben.

Laut Polizei ist er zuvor darauf hingewiesen worden, dass er den Rest seiner Haftstrafe absitzen muss, wenn er wieder nach Deutschland einreist. Die Bundespolizei lieferte den Mann in die Justizvollzugsanstalt Bernau in Bayern ein. Dort wird er voraussichtlich 341 Tage lang bleiben müssen.

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Luca Mader
SWR Aktuell-Redakteur Luca Mader

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