Nach Magen-Darm-Erkrankungen im vergangenen Jahr

Landratsamt warnt: Baden in der Donau beim Nabada in Ulm auf eigene Gefahr

Wer am Schwörmontag in der Donau badet, macht das auf eigene Gefahr - darauf hat heute das Landratsamt des Alb-Donau-Kreises hingewiesen. Vergangenes Jahr hatten viele Besucher über Magen-Darm-Erkrankungen geklagt.

Teilen

Stand

Von Autor/in Sabine Bauer

Der Schwörmontag hatte im vergangenen Jahr für viele Besucher des Nabadas ein böses Nachspiel. Erbrechen, Fieber, Durchfall - Schuld daran könnte das Wasser in der Donau gewesen sein. Das Gesundheitsamt des Alb-Donau-Kreises weist deshalb jetzt darauf hin: Das Baden in der Donau am Schwörmontag passiert auf eigene Gefahr.

Beim Nabada in der Donau: Wasserqualität wird nicht überprüft

Die Wasserqualität in Fließgewässern wie der Donau werde grundsätzlich nicht kontrolliert, so das Landratsamt in einer Pressemitteilung. Denn im Gegensatz zu Badeseen, die regelmäßig kontrolliert werden müssen, seien Flüsse keine offiziellen Badegewässer. Eine gesundheitliche Risikobewertung sei deshalb nicht möglich.

Tipps für ein gesundes Nabada am Schwörmontag

Wer sich trotzdem dafür entscheidet, sich beim Nabada ins Getümmel auf der Donau zu stürzen, sollte ein paar einfache Tipps befolgen, um gesund zu bleiben. Das Landratsamt rät, wenn möglich kein Wasser aus der Donau zu schlucken. Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder offenen Wunden sollten auf das Baden verzichten. Dasselbe gilt für Kleinkinder, ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen.

Für alle, die im Wasser waren gilt: Nach dem Baden gründlich abduschen.

Ulm

Baustellen bescheren kompaktes Festwochenende Herausforderung Gänstorbrücke - So läuft das Schwörwochenende in Ulm

Am Schwörmontag - dem höchsten Feiertag in Ulm - läuft in diesem Jahr einiges anders. Der Grund sind die Baustellen an den Brücken in der Stadt. Es gibt ein Schwörwochenende XL.