Am Dienstagabend sind am Ortsrand des Neu-Ulmer Stadtteils Pfuhl fünf Weltkriegsbomben vom Sprengkommando München entschärft worden. Bei den Blindgängern handelte es sich nach Angaben der Stadt Neu-Ulm um 126 Kilogramm schwere US-Splitterbomben. Für die Entschärfung wurden die B10 sowie die Bahnstrecke Ulm-Augsburg kurzzeitig gesperrt.
Firmen evakuiert, B10 zeitweise gesperrt Weltkriegsbomben in Neu-Ulm: So wurden die beiden Blindgänger unschädlich gemacht
Zwei Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg bei Neu-Ulm wurden am Donnerstagabend entschärft. Eine der Bomben musste vor Ort kontrolliert gesprengt werden.
Entschärfung soll am Abend stattfinden
Der Bereich um die Fundstellen durfte nach Angaben der Stadt Neu-Ulm bereits ab 10:30 Uhr nicht mehr betreten oder befahren werden. Die Entschärfung der Bomben startete um 18:30 Uhr. Um jede Bombe wurde eine Sperrzone von 500 Metern festgelegt. Die Stadt Neu-Ulm hat im Vorfeld alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, den Bereich zu meiden, um die Entschärfung nicht zu verzögern.
Wie die Sprecherin auf Nachfrage weiter sagte, wird in dem Gebiet derzeit gezielt nach Blindgängern gesucht, da bekannt ist, dass hier Weltkriegsbomben liegen könnten.
Bahnstrecke Ulm-Augsburg kurzzeitig gesperrt
Während der Bombenentschärfung wurde die Bahnstrecke Ulm-Augsburg kurzzeitig gesperrt werden. Auf der Strecke sind sowohl Regionalbahnen als auch Fernverkehrszüge sowie Güterverkehr unterwegs.